NABU ist offizieller Partner der Bundesgartenschau 2015
ID: 876639
Partner der in zwei Jahren beginnenden Bundesgartenschau 2015 in der
Havelregion. Unter dem Motto "Von Dom zu Dom - das Blaue Band der
Havel" möchte der Zweckverband der BUGA 2015 das derzeit größte
Flussrenaturierungsprojekt in Europa, das vom NABU koordiniert wird,
in die Öffentlichkeit rücken. Erstmals ist damit ein Fluss Teil einer
Bundesgartenschau. Die BUGA findet auf 90 Kilometern entlang der
Havel statt und ist deshalb eng mit dem Landschaftsraum verbunden.
NABU und BUGA-Zweckverband betonten die Einzigartigkeit, die sich aus
der Verbindung zwischen konventioneller Schau und Flussrenaturierung
ergibt.
"Zur BUGA werden wir wahrscheinlich ein Phänomen erleben: Unsere
Gäste werden sowohl die gestalteten Parks als auch die naturnahe
Havelregion genießen. Im Grunde handelt es sich um eine 90 Kilometer
lange Gartenschau, in der ursprüngliche Landschaft, eine artenreiche
Tierwelt und die eigentlichen Gartenschau-Parks in den fünf
BUGA-Kommunen miteinander verschmelzen", sagte Erhard Skupch,
Geschäftsführer des BUGA-Zweckverbandes bei der Unterzeichnung des
Kooperationsvertrages am Donnerstag in Havelberg.
"Wir freuen uns sehr, dass die bisher umfangreichste
Bundesgartenschau und das größte Flussrenaturierungsprojekt Europas
sich vereinen. In den kommenden Jahren werden auf insgesamt 100
Flusskilometern Altarme angeschlossen und Ufer wieder naturnah
gestaltet. Mehr als 1.100 bedrohte und geschützte Arten finden in
dieser besonderen Fluss- und Auenlandschaft wichtige Rückzugsorte.
Dazu wollen wir Infopunkte an allen fünf Standorten, Veranstaltungen
auf dem Wasser und Besuche der Renaturierungsarbeiten anbieten",
sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.
NABU und BUGA-Zweckverband wollen mit der Zusammenarbeit einen
sanften Tourismus ankurbeln. "Davon profitieren sowohl die
stressgeplagten Großstadtmenschen wie auch die Natur selbst. Die
vielfältigen Lebensbereiche der Havelregion sollen in ihrer
Einzigartigkeit und Vielfältigkeit wahrgenommen werden - das Wissen
um sie kann sie schützen und letztlich erhalten", so Skupch. Von der
Renaturierung profitiere auch die gesamte Region, da neben dem
Gewässer- und Artenschutz auch Naturtouristen angelockt werden, so
NABU-Bundesgeschäftsführer Miller. "Im Rahmen der BUGA 2015 wird sich
die Untere Havel als ökologisches Rückgrat einer lebendigen und
vielfältigen Region präsentieren können - für die Natur und die
Menschen. Die Havel wird wieder ein lebendiger Fluss, der aber
genutzt und erlebt werden kann."
Pressefotos können ab ca. 16 Uhr unter
http://www.NABU.de/presse/fotos/#havel heruntergeladen werden. Mehr
Informationen zum NABU-Projekt unter http://www.NABU.de/unterehavel
Informationen zur Bundesgartenschau 2015 unter
http://www.buga-2015-havelregion.de/
Pressekontakt:
Für Rückfragen:
Kathrin Klinkusch, NABU-Pressesprecherin, Tel. 030-284984-1510,
E-Mail: Kathrin.Klinkusch@NABU.de
Amanda Hasenfusz, Pressesprecherin des Zweckverbandes
Bundesgartenschau 2015 Havelregion, Tel. 03386-21280-215, E-Mail:
amanda.hasenfusz@buga-2015-havelregion.de
---------------------------------------------------------------------
----------------------
NABU-Pressestelle, Telefon: 0 30.28 49 84-1510, -1722, -1952
Telefax: 0 30.28 49 84-2500, E-Mail: Presse@NABU.de
Redaktion: Kathrin Klinkusch, Annika Natus, Iris Barthel, Nicole
Flöper
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.05.2013 - 10:13 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 876639
Anzahl Zeichen: 3853
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Havelberg/Berlin
Kategorie:
Umwelttechnologien
Diese Pressemitteilung wurde bisher 197 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"NABU ist offizieller Partner der Bundesgartenschau 2015"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
NABU (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zum Tag des Grundgesetzes am 23. Mai betont der NABU (Naturschutzbund Deutschland) die Bedeutung demokratischer Beteiligung und eines starken Rechtsstaats. "Demokratie lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Gesellschaft aktiv mitgestalten. Genau das passiert jeden Tag im N
Wo sind unsere Igel und Maulwürfe? / Vom 20. bis 30. September nach den heimlichen Gartenbewohner schauen und sie melden ...
Maulwürfe und Igel leben in vielen Gärten. Trotzdem bekommt man sie selten zu Gesicht. Vom 20. bis 30. September sind alle dazu aufgerufen, genauer hinzuschauen und die heimlichen Garten- und Parkbewohner zu melden. "Wer mitmacht, leistet einen Beitrag zum Artenschutz", sagt Milena Still
Wer wird Vogel des Jahres 2025? / Hausrotschwanz, Kranich, Schwarzspecht, Schwarzstorch und Waldohreule stehen zur Wahl ...
Am 3. September starten NABU und sein bayerischer Partner LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) zum fünften Mal die öffentliche Wahl - alle können mitmachen und entscheiden, wer der nächste Jahresvogel werden und dem Kiebitz nachfolgen soll. "Mit Hausrotschwanz, Kranich, Schwarzspech
Weitere Mitteilungen von NABU
Umweltverbände fordern ehrlichen Neustart bei der Endlagersuche/ Bürger müssen stärker mitbestimmen dürfen ...
Sehr geehrte Damen und Herren, wir möchten Sie herzlich zur Pressekonferenz einladen am: Freitag, 24. Mai, 9.30 Uhr Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40/Ecke Reinhardtstraße 55, 10117 Berlin Greenpeace, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschla
DBU: 16.000 weitere Hektar für den Naturschutz - Vertrag zur Flächenübertragung wird unterzeichnet ...
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, seit 2009 hat die DBU Naturerbe GmbH (Osnabrück) sukzessiv deutschlandweit 33 Naturschutzflächen mit 46.000 Hektar in neun Bundesländern vom Bund unentgeltlich übernommen. Generell will die Tochtergesellschaft der Deutschen B
NABU zum Tag der Biologischen Vielfalt: Bekassine, Kiebitz und Knabenkraut verlieren Lebensraum ...
Anlässlich des Internationalen Tages der biologischen Vielfalt (22.5.) hat der NABU auf den anhaltend dramatischen Verlust von artenreichem Grünland in Deutschland hingewiesen. Wiesen und Weiden sind durch europäisches Recht besonders streng geschützt, dennoch wird dieser wichtige Lebensraum
Die Wolke lebt: Bakterien nisten sich ein ...
Was da über uns schwebt, ist nicht immer so harmlos, wie es aussieht. Forscher haben entdeckt, dass sich Bakterien in den Wolken einnisten. Das berichtet die Zeitschrift P.M. MAGAZIN (Ausgabe 6/2013, ab heute im Handel). "Sturmwolken zählen zu den extremsten Lebensräumen der Erde, und




