Stuttgarter Zeitung: Schauspieler Devid Striesow: "Ich bin nicht zwanghaft arbeitswütig"
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Schauspieler hat es Devid Striesow auf rund einhundert Kino- und
Fernsehfilme gebracht. In manchen Jahren dreht der gebürtige Rügener
bis zu zehn Filme. Diese Zahl überrasche ihn selbst, sagt der
39-Jährige, aber er könne sie erklären: "Ich übe meinen Beruf einfach
wahnsinnig gern aus. Um es mit Macbeth zu sagen: ,Die Arbeit, die wir
lieben, tut nicht weh', sagte der Schauspieler zur Stuttgarter
Zeitung (Donnerstagsausgabe).
"Ich genieße Dreharbeiten und bin keineswegs zwanghaft
arbeitswütig". Es könne bei ihm durchaus vorkommen, dass er
vormittags und nachmittags an verschiedenen Drehorten für
unterschiedliche Filme vor der Kamera und abends ganz woanders auf
der Bühne stehe. "Ich bin gern unterwegs und nehme meine Familie so
oft wie möglich mit", sagt der Wahl-Berliner, der mit einer
Kamerunerin verheiratet ist und drei leibliche Kinder sowie eine
Stieftochter hat.
Das Ergebnis seiner ausgeprägten Spielfreude ist seine starke
Bildschirmpräsenz: Striesow, der seit 2012 den neuen Saarbrücker
"Tatort"-Kommissar Jens Stellbrink verkörpert, ist am Donnerstag in
der ARD in den Film "Transpapa" (23.15 Uhr) als Transsexueller zu
sehen; am Freitag zeigt Arte das Ehedrama "Die Frau von früher"
(22.35 Uhr).
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Datum: 05.06.2013 - 17:37 Uhr
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