Mitteldeutsche Zeitung: zu Fracking

Mitteldeutsche Zeitung: zu Fracking

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(ots) - CDU und CSU wollen den umstrittenen Abbau von
Schiefergas in Deutschland in dieser Legislatur nicht mehr gesetzlich
regeln. Übersetzt heißt das, die Regierungsparteien geben den Versuch
auf, einen Kompromiss zwischen ihren Wirtschafts- und
Umweltpolitikern zu finden - die sich vom Gesetz entweder billiges
Erdgas für die Industrie versprechen, oder ein weitreichendes Verbot
des ökologisch fragwürdigen Fracking. CDU/CSU probieren auch nicht
länger, ihre Verbände in landschaftlich schönen Regionen durch
Ausnahmen von der Fracking-Erlaubnis zur Zustimmung zu bewegen. Zu
groß ist die Angst, SPD und Grünen könnten das Thema im Wahlkampf
gegen sie verwenden. Daran merkt man, dass ein Kompromiss schwer
fällt. Aber das Gesetz nach drei Jahren Streit einfach zu kippen, ist
eine Flucht aus der Verantwortung.



Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200



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drucken  als PDF  Mitteldeutsche Zeitung: zu Regierung Sachsen-Anhalts Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Syrien
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Datum: 05.06.2013 - 19:35 Uhr
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