Opel darf keinem Finanzhai zum Fraß vorgeworfen werden

Opel darf keinem Finanzhai zum Fraß vorgeworfen werden

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Opel darf keinem Finanzhai zum Fraß vorgeworfen werden



(pressrelations) - "Der Einstieg eines Finanzinvestors wie der US-Beteiligungsgesellschaft Ripplewood bei Opel würde die Arbeitsplätze erst recht aufs Spiel setzen", ist sich Ulla Lötzer sicher. "Für Opel gibt es mehrere Interessenten", so die Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für internationale Wirtschaftspolitik und Globalisierung. "Es muss darum gehen, die strategische Partnerschaft zu finden, die den Erhalt der Arbeitplätze am besten garantieren kann. Das ist mit Sicherheit kein Finanzinvestor und auch beim angeschlagenen Fiat-Konzern gibt es zu Recht Bedenken." Lötzer weiter:

"Die Zeit drängt. Dass sich die Manager des Mutterkonzerns General Motors wie Ratten auf einem sinkenden Schiff verhalten und schnell noch ihre Aktienverkaufen, bevor die gar nichts mehr wert sind, deutet darauf hin, dass eine Insolvenz von GM wahrscheinlich ist. Umso wichtiger ist es, dass für Opel schnell eine tragfähige Lösung gefunden wird.

Jetzt kommt es auf die Bundesregierung an. Ob Staatsbeteiligung oder Bürgschaften, es sind Steuergelder, die eingesetzt werden Steuergelder darf es aber nicht für den Abbau von Arbeitsplätzen sondern nur für deren Erhalt geben. DIE LINKE fordert eine Beteiligung der betroffenen Bundesländer und Bürgschaften des Bundes. Zusammen mit den Beschäftigten, den Händlern und Zulieferern lässt sich ein tragfähiges Konzept entwickeln. Man muss es nur wollen."


F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 13.05.2009 - 14:51 Uhr
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