Allg. Zeitung Mainz: Von wegen Spielzeug
Kommentar von Peter Königsberger zu islamistischen Terroristen
ID: 897939
Verfassungsschutz sind offenbar erfolgreich bei der Beobachtung
islamistischer Terroristen, und sie gehen auf Nummer sicher, will
heißen: Sie schlagen so früh zu, dass ihnen die möglichen Täter nicht
durch die Lappen gehen. Die Schlechte ist: Islamistische Attentäter
missbrauchen nach wie vor die Freiheit, die unser demokratisches
Gemeinwesen garantiert, gnadenlos aus, um hierzulande Anschläge
vorzubereiten. Im aktuellen Fall sollen zwei Tunesier geplant haben,
Modellflugzeuge mit Sprengstoff zu bestücken und per GPS ins Ziel zu
steuern. Wer meint, dass da Amateure mal eben Terroristen spielen
wollten, verkennt die technischen Möglichkeiten, die moderne
Sprengstoffe und ferngesteuerte Flugobjekte heute bieten. Die Rede
ist keineswegs von Spielzeug, sondern im Grunde schon von
Minidrohnen, wie sie längst bei Militär und Geheimdiensten nicht nur
zur unauffälligen Überwachung aus der Luft im Einsatz sind. Dass das
sehr wohl funktioniert, beweisen gerade noch im letzten Moment
verhinderte Attentatsversuche im Irak und in Israel. Wie zielstrebig
die jetzt ins Visier der Fahnder geratenen mutmaßlichen Attentäter
vorgingen, zeigt der Umstand, dass sie in Stuttgart Luft- und
Raumfahrttechnik studierten. Das erinnert fatal an die Terroristen
des 11. September, die in Hamburg Elektrotechnik studierten und in
Florida fliegen lernten. Dieser jüngste Fall belegt zweierlei.
Erstens: Deutschland ist und bleibt Ziel islamistischer Terroristen.
Zweitens: Die Sicherheitsbehörden machen ihren Job. - Lob und
Anerkennung sind angebracht.
Pressekontakt:
Allgemeine Zeitung Mainz
Peter Schneider
Newsmanager
Telefon: 06131/485817
desk-zentral@vrm.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.06.2013 - 21:04 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 897939
Anzahl Zeichen: 1929
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Mainz
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 543 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Allg. Zeitung Mainz: Von wegen Spielzeug
Kommentar von Peter Königsberger zu islamistischen Terroristen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Allgemeine Zeitung Mainz (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte hält einen Austritt der FDP aus der Berliner Ampelkoalition für möglich. "Die Ergebnisse der FDP bei den vergangenen Landtagswahlen befinden sich im kaum noch messbaren Bereich", sagt Korte im neuen Podcast der VRM "Korte &
Es bleibt ein Störgefühl / Kommentar von Jens Kleindienst zum Karlsruher AfD-Urteil ...
Als demokratisch gewählter Vertretung des Volkes kommt dem Bundestag "bei der Gestaltung seiner inneren Organisation und des Geschäftsgangs ein weiter Spielraum zu". So hat es das Bundesverfassungsgericht jetzt bekräftigt - und sich damit selbst große Zurückhaltung auferlegt. Einzige
Wir brauchen eine Vision für unser Land / Kommentar von Dennis Rink zum Zustand Deutschlands ...
Wohin führt unsere Reise? Befindet sich Deutschland wirklich im Sinkflug? Und was bedeutet das für uns? Umfragen bestätigen regelmäßig, dass wir Deutsche uns diese Frage immer häufiger stellen - und dass wir Sorgen haben. Können wir hier noch sicher leben? Bleibt die Demokratie die sattelfest
Weitere Mitteilungen von Allgemeine Zeitung Mainz
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur mutmaßliche Islamisten-Zelle ...
Islamisten gelingt es viel zu oft, junge Menschen für den so genannten Heiligen Krieg zu rekrutieren. Als 2011 ein 19-Jähriger Islamist auf dem Frankfurter Flughafen zwei amerikanische Soldaten ermordete, kamen die Erkenntnisse über seine Radikalisierung zu spät. Im aktuellen Fall können die
Märkische Oderzeitung: Zur Kritik an Fahndungsmethode nach Autobahn-Anschlägen ...
Dass nun Datenschützer empört aufschreien, Millionen von unverdächtige Personen seien damit ins Visier der Ermittlungsbehörde geraten, ist in diesem speziellen Fall jedoch reichlich unverständlich. Denn wie soll ein Täter, der scheinbar grundlos zuschlägt, anders gefasst werden - will man
Märkische Oderzeitung: Zur Debatte um den Schlaganfall von Brandenburgs Ministerpräsidenten Matthias Platzeck ...
Bereitschaft zu öffentlichen Ämtern hat natürlich immer auch etwas mit Bereitschaft zur öffentlichen Selbstdarstellung zu tun: Trappisten werden nie Politiker oder Vorstandsvorsitzende. Und genauso richtig ist, dass mancher seinen Absturz selbst provozierte, weil er Goethes Zauberlehrling ni
DER STANDARD-KOMMENTAR "Politische Gestaltung" von Michael Völker ...
Die SPÖ hat der Dynamik der Entwicklung letztendlich nachgeben müssen und stimmt nun einem Demokratiepaket zu, das mit der Volkspartei und den Grünen ausverhandelt wurde. Stimmen noch andere Oppositionsparteien zu, ist es gut, wenn nicht, macht es auch nichts, eine Verfassungsmehrheit ist jedenfa




