Rheinische Post: Deutsche Geheimdienste sollen Spähprogramme aufklären
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amerikanischen und britischen Geheimdiensten im Internet ausgespäht
werden, sollen nun die deutschen Nachrichtendienste klären. Darauf
hat sich das Parlamentarische Kontrollgremium nach Informationen der
in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstag-Ausgabe)
am Mittwoch Abend verständigt. Bis zu einer geheimen Sondersitzung
Mitte August sollen die Informationen vorliegen. Die offizielle
Zurückhaltung Londons trifft inzwischen auch in der Koalition auf
Kritik: "Ich empfinde das als Affront", sagte FDP-Fraktionsvize
Gisela Piltz der Zeitung zu der lapidaren Antwort Londons auf
detaillierte Anfragen der Bundesregierung. Sie empfahl eine "Task
Force" aus Justiz-, Innen- und Wirtschaftsministerium sowie dem
Kanzleramt, um den Bedrohungen für die Datensicherheit nachzugehen.
Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Michael
Grosse-Brömer, sagte dem Blatt, deutsche Dienste seien am britischen
Spähprogramm "Tempora" nicht beteiligt.
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Datum: 27.06.2013 - 00:00 Uhr
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