Rheinische Post: Arbeiten im Alter
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sich eine gute und eine schlechte Nachricht entnehmen. Die gute:
Immer mehr Arbeitnehmer richten sich auf die notwendige verlängerte
Lebensarbeitszeit ein und bleiben auch länger im Job. Die schlechte:
Die Zahl derjenigen, die wegen Krankheit oder Berufsunfähigkeit
vorzeitig aus dem Job ausscheiden, ist groß. Und diese Leute sind im
Durchschnitt noch recht jung. Offensichtlich wurde in den vergangenen
Jahren zu viel über drohende Altersarmut und zu wenig darüber
diskutiert, wie Arbeitnehmer fit im Job bleiben. An diesem Punkt
müssen Politik und Sozialpartner ansetzen. Die Arbeitgeber machen es
sich zu leicht, wenn sie meinen, dass allein wegen des
Fachkräftemangels immer mehr Menschen die Altersgrenze erreichen
werden. Die Gewerkschaften wiederum zeigen sich zukunftsvergessen,
wenn sie die Rente ab 67 verdammen. Vielmehr müssen der richtigen
Entscheidung für eine längere Lebensarbeitszeit endlich praktikable
Lösungen folgen, wie diese für möglichst viele Arbeitnehmer leistbar
sein kann.
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Datum: 03.07.2013 - 20:06 Uhr
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