Allgemeine Zeitung Mainz: zu Bushido / Missbrauch
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geben wird, die sie missbrauchen. Die sich unter dem Deckmantel,
Künstler zu sein, die Taschen mit dem Geld ahnungsloser Fans
vollstopfen. Unter dem Schutzschirm künstlerischer Freiheit verhöhnen
schräge Vögel wie Anis Mohamed Youssef Ferchichi unser Rechtssystem.
Wir haben ihm auch noch zugejubelt und ihm einen Bambi für
"Integration" an den Hals gehängt. Der Demagoge hat's genommen und
seinen Marktwert damit erhöht. Sieben Millionen Euro verdiene er
jährlich, behaupten Rechercheure im Internet. Der Mann, der sich aus
dem Japanischen den "Künstlernamen" Bushido (Weg des Kriegers)
besorgt hat, berichtet, dass er bei einem Bühnenauftritt 80.000 Euro
pro Stunde verlangen kann. Mehr als 10.000 Zustimmungen in Gestalt
von "gefällt mir"-Klicks hat das jüngste Video dieses ehemaligen
Kriminellen auf seiner Facebook-Seite bekommen. Darin beschimpft er
Homosexuelle, bedroht Politiker namentlich mit dem Tod, staatliche
Einrichtungen werden lächerlich gemacht. Dieser selbst ernannte
Krieger kann sich den Spaß leisten. Eine Geldstrafe, mehr nicht, hat
der Hassprediger nach Noten zu befürchten. Ihn wird sein
millionenschweres Immobilienunternehmen, das er sich mit einem
zwielichtigen Klanchef aus Arabien aufgebaut hat, weiterhin gut
finanzieren. Es ekelt einen an, wie sich ein Mensch, dem die
Gesellschaft immer wieder seine Eskapaden verziehen hat, schamlos
bereichert, indem er Jugendliche aufstachelt und ihre Aggressionen
lenkt. Dieser Brandstifter nimmt in Kauf, dass in seinem Namen
vergewaltigt und gemordet wird. Zum Ignorieren ist es zu spät.
Solchen Leuten muss der Staat die Stirn bieten.
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Allgemeine Zeitung Mainz
Christina Eickhorn
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Datum: 14.07.2013 - 19:57 Uhr
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