Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zum Kühlmittel-Streit: Abwarten und prüfen von Hanna Vauchelle
ID: 910698
spitzt sich zu. Währenddessen kann sich die EU-Kommission gerade
einmal zu einem mageren Statement aufraffen. Von Seiten Brüssels darf
sich der Hersteller also keine Hilfe erwarten. Im Gegenteil:
Schließlich hat der Industriekommissar klar gemacht, dass seine
Behörde die Einhaltung der Verträge überwachen muss. Jetzt heißt es
abwarten. Denn erst wenn Deutschland genauere Daten zur potentiellen
Gefährlichkeit des neuen Kühlmittels liefern kann, wird sich in der
Sache etwas bewegen. Dabei zeigt der Fall auch exemplarisch, wie
EU-Gesetze nicht gemacht werden sollten. Zum einen darf vermutet
werden, dass der Lobby-Einsatz der Chemieindustrie beträchtlich
gewesen ist. Schließlich wird das Produkt nur von zwei US-Firmen
hergestellt, denen durch die EU-Gesetzgebung der europäische
Automobil-Markt zu Füßen gelegt wurde. Und zum anderen zeigen sich
jetzt die Folgen einer zu komplizierten Umsetzung der EU-Vorgaben. So
hat Deutschland mit seiner Auslegung des Gesetzes der Autobranche
eine Hintertüre offengelassen.
Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
nachrichten@mittelbayerische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.07.2013 - 21:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 910698
Anzahl Zeichen: 1346
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Regensburg
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 246 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zum Kühlmittel-Streit: Abwarten und prüfen von Hanna Vauchelle"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mittelbayerische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zukunft geMAInsam gestalten, so hatten die DGB-Gewerkschaften den gestrigen Tag der Arbeit, nun ja nicht besonders originell, überschrieben. Das fade Motto täuscht freilich nicht darüber hinweg, dass die Gewerkschaften hierzulande vor riesigen Herausforderungen stehen. Nach zweieinhalb Jahren C
Als Ministerin untragbar Anne Spiegel hat mit ihrem Verhalten nach der Flutkatastrophe an der Ahr ihre Glaubwürdigkeit verspielt. Notfalls muss der Kanzler sie rauswerfen. Von Reinhard Zweigler ...
Was waren die Beileidsbekundungen der heutigen Bundesfamilienministerin Anne Spiegel von den Grünen eigentlich wert, die den Hochwasseropfern an der Ahr Betroffenheit bekundete? Ihr sei das Herz schwer und die Trauer lasse sie nicht los, sagte sie zu Beginn der Katastrophe. Doch kurz darauf packt
Die Impfpflicht macht Sinn / Gerade weil viele in der gefährdeten Generation Ü60 noch keine Impfung haben, könnte gesetzlicher Druck Unentschlossene zu dem Pieks bewegen. / Von Reinhard Zweigler ...
Es ist schon seltsam, wie schnell das Drama des Ukraine-Krieges das Aufregerthema der vergangenen zwei Jahre in den Hintergrund gedrängt hat. Corona - war da noch was? Gefühlt ist die Pandemie doch schon vorbei, trotz hoher Infektionszahlen. Die in vielen Bundesländern vollzogenen Lockerungen,
Weitere Mitteilungen von Mittelbayerische Zeitung
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu den TÜV-Ergebnissen für Wasserspielzeug: Sinn und Verstand von Bernhard Fleischmann ...
Es ist schon bitter: Produkte für Kinder sind meist keinen Deut besser als solche für Erwachsene. Das gilt allzu häufig in der Lebensmittelindus-trie. Selbstverständlich rufen die Jüngsten auch bei Herstellern von Wasserspielzeug kein gesteigertes Verantwortungsgefühl hervor. Eltern sind i
Schwäbische Zeitung: Tele-Vision fehlt - Kommentar ...
Loewe-Chef Matthias Harsch ergreift mit dem Instrument des Gläubigerschutzes die wohl letzte Chance, die das Unternehmen noch hat. Bis zum Ablauf im Herbst muss es Harsch gelingen, einen Partner sowie Investoren zu überzeugen. Doch es mangelt offenbar noch an der Zuversicht potenzieller In
Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel zur Energieversorgung: Eule und Nachtigall bei der Energiewende von Reinhard Zweigler ...
Der boomende Ökostrom treibt alte Kohle- und Gaskraftwerke in die roten Zahlen. Aber das war so gewollt. Was dem einen sin Uhl (Eule), ist dem andern sin Nachtigall, weiß ein niederdeutsches Sprichwort. Auch bei der Energiewende hierzulande ist für die einen erfreulich, was andere furchtbar
Börsen-Zeitung: Profil meiden, Kommentar zum Quartalsergebnis von Goldman Sachs, von Sebastian Schmid. ...
Goldman-Sachs-CEO Lloyd Blankfein dürfte sich zwar über die Gewinnverdopplung im abgelaufenen Vierteljahr freuen. Zu seinem Unmut wird er derzeit aber auch mit der unrühmlichen jüngeren Vergangenheit der Bank konfrontiert. In New York ist der Prozess gegen den ehemaligen Goldman-Händler Fab




