Mitteldeutsche Zeitung: zu demografischen Wandel
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sobald klar wird, dass Normen überprüft, Anforderungen
heruntergeschraubt werden müssen, damit der Bürger kann wie er will,
treten vielen Politikern Sorgenfalten auf die Stirn. Die
Vorschriften! Wir würden ja gerne, aber die EU! So scheint die
Debatte jetzt auch in Sachsen-Anhalt zu laufen. Dabei zeigen doch die
vielen Beispiele aus anderen Regionen, in denen Bürger ihren Alltag
selbst in die Hand nehmen: Es funktioniert. Bisher ist Sachsen-Anhalt
den Herausforderungen des demografischen Wandels ganz gut begegnet.
Damit das so bleibt, muss das Land sich jetzt von alten Gewohnheiten
verabschieden. Es geht dabei nicht darum, ganzen Dörfern die
Wasserversorgung zu kappen. Aber darum, Gesetze und Verordnungen so
zu entrümpeln, dass bürgerschaftliches Engagement erleichtert wird.
Wir müssen nur wollen.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 31.07.2013 - 18:56 Uhr
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Politik & Gesellschaft
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