Rheinische Post: Dopinggesetz muss her
= Von Robert Peters
ID: 922353
veröffentlichte Doping-Studie niemanden überrascht. Wer war schon
naiv genug zu glauben, dass im Osten den Leistungen mit Medikamenten
auf die Sprünge geholfen wurde, während der Westen Rekorde und Titel
allein dem besseren Schuhwerk verdankte? Brisant wird die Studie
aber, wenn Namen genannt werden. Wenn feststeht, welche ruhmreichen
Athleten voreilig gefeiert wurden, weil sie betrogen haben; welche
Funktionäre ihnen das Doping nahegelegt haben; welche Mediziner
Dopingmittel entwickelt haben und welche Politiker den Druck durch
unrealistische Zielvereinbarungen derart erhöht haben, dass Doping
der einzige Weg zur internationalen Chancengleichheit war. Und wenn
die moralische Empörung darüber ausreichend artikuliert wurde, muss
endlich ein Anti-Dopinggesetz her. Dann steht unter Strafe, was
bislang in Deutschland nur durch die Sanktionen des Sports selbst
geahndet wird. Ob der Betrug damit aufhört? Das bleibt eine offene
Frage.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.08.2013 - 19:48 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 922353
Anzahl Zeichen: 1215
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 151 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Dopinggesetz muss her
= Von Robert Peters"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Bayerns Unrechtsfall = Von Reinhold Michels ...
Es irrt der Mensch, solang er strebt. Das gilt auch für Richter beim Landgericht Regensburg, die noch im Juli mit spitzfindiger, fadenscheiniger Begründung dem Psychiatrie-Insassen Gustl Mollath Freiheit und Wiederaufnahme des Verfahrens verwehrten. Endlich sind ihnen Richterkollegen der näch
Rheinische Post: Elterngeld noch besser machen = Von Michael Bröcker ...
Sicher, die Geburtenrate ist nicht wirklich gestiegen durch das Elterngeld. Doch darum ging es nie ausschließlich. Die Familienleistung hat die Akzeptanz und das Verständnis zwischen den Partnern in der Familie, aber vor allem für die Familien in der Gesellschaft erhöht. Immer mehr Paaren ge
Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Linkspartei will im Bund Tolerierung ausschließen Reif für die Opposition ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN ...
Was passiert, wenn weder Schwarz-Gelb noch Rot-Grün am Abend des 22. September über eine klare Mehrheit verfügen? Es wird wohl keine rot-grüne Minderheitsregierung geben, die von der Linken toleriert wird. Die Linkspartei will vor der Wahl dieses Modell ausschließen, das einst Hannelore Kra
Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Bayerischer Psychiatriepatient Mollath kommt frei Für Gesprächsstoff ist gesorgt ...
Es ist ein formales Argument, auf das sich die Richter des Oberlandesgerichts Nürnberg zurückzogen, um damit den Weg zur Freilassung von Gustl Mollath aus der Psychiatrie in Bayreuth zu ebnen. Eine halbwegs elegante Methode, um die doch arg in Negativschlagzeilen geratene bayerische Justiz aus




