Mitteldeutsche Zeitung: zu Bahnchaos in Mainz
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Dieser habe den Konzern auf Rendite getrimmt, fit machen wollen für
den (dann doch abgesagten) Börsengang. Da sei manchmal an der
falschen Stelle gespart worden. Das ist sicher richtig, entbindet
jedoch den aktuellen Chef nicht von der Verantwortung. Und die Not
scheint groß zu sein bei Rüdiger Grube. Es ist schon ein Zeichen von
Hilflosigkeit, wenn dem Konzernlenker nicht mehr einfällt, als einen
Topmanager vor die Tür zu setzen und Fahrdienstleiter aus dem Urlaub
zu holen. Das eigentliche Problem, das offenbar seit Jahren einige
hundert Fahrdienstleiter fehlen, wird so nicht gelöst. Stattdessen
fügt die überstürzte Aktion dem Image des Konzerns einen weiteren
Kratzer zu. Souveräne Führung sieht anders aus.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 11.08.2013 - 17:42 Uhr
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