Westfalen-Blatt: Schäuble wirft Steinbrück unrealistische Beurteilung der Finanztransaktionssteuer vor
ID: 934343
vor überzogenen Erwartungen an die geplante Finanztransaktionssteuer
gewarnt. Dabei kritisierte er auch seinen Vorgänger im Amt, den
SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück.
Auf die Frage, ob das Projekt scheitere, sagte Schäuble im
Interview mit dem Bielefelder "Westfalen-Blatt" (Donnerstag): "Nein,
aber ich habe immer gesagt: So einfach, wie es SPD-Kanzlerkandidat
Peer Steinbrück jetzt im Wahlkampf beschreibt, ist es nicht. Das
müsste er übrigens als früherer Finanzminister noch wissen. Wir
können steuergesetzliche Regelungen in Europa nur einstimmig treffen,
und dazu gibt es in dieser Frage auf absehbare Zeit unter den 28
Mitgliedsstaaten nicht den Hauch einer Chance. Deswegen haben wir uns
darauf verständigt, mit einigen anderen Staaten voranzugehen, aber
auch das ist schon kompliziert genug. Wir haben inzwischen mit elf
Mitgliedsstaaten eine verstärkte Zusammenarbeit auf den Weg gebracht.
Ich habe nie zu denen gehört, die gesagt haben, das schaffen wir über
Nacht. Das überlasse ich den Leuten, die in vier Wochen nicht mehr
daran gemessen werden, was sie mal gesagt haben."
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenredaktion
Telefon 0521 585-261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.08.2013 - 15:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 934343
Anzahl Zeichen: 1398
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 196 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Schäuble wirft Steinbrück unrealistische Beurteilung der Finanztransaktionssteuer vor"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
Westfalen-Blatt: Schäuble kritisiert Schröders Aussage über angebliche Euro-Lüge - "verleumderische Behauptungen" ...
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die Kritik der Opposition, die Regierung sage in Bezug auf die Euro-Krise nicht die Wahrheit, empört zurückgewiesen. Im Interview mit dem Bielefelder "Westfalen-Blatt" (Donnerstag) sprach Schäuble angesichts der Vorwürfe wörtlich
LVZ: SPD fordert ein neues Bundestags-Mandat oder "Patriot"-Abzug, falls sich die Türkei aktiv an einem Militärschlag gegen Syrien beteiligt ...
Sollte die Türkei eine aktive Rolle bei einem Militärschlag gegen das syrische Regime spielen, muss, nach Ansicht der SPD, das an der türkisch-syrischen Grenze stationierte Bundeswehr-Kontingent mit "Patriot"-Abwehrraketen entweder sofort abgezogen werden oder ein neues Bundestags-M
Ulla Jelpke: Die Demokratie mutiert zumÜberwachungsstaat ...
"Die Kommission benennt die richtigen Probleme, schreckt aber vor konsequenten Lösungen zurück", kritisiert die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, die Bilanz der Regierungskommission zur Überprüfung der sogenannten Sicherheitsgesetze. Jelpke weiter:
"Task Force Berlin": Rebecca Mir fragt nach bei CemÖzdemir (BILD) ...
Gute Wahl! Die ProSieben-Sendung "Task Force Berlin" ist mit 13,2 Prozent Marktanteil in der Relevanz-Zielgruppe (14-39 J.) eines der erfolgreichsten Politik-Formate für junge Menschen im Vorfeld der Bundestagswahl 2013. In der vierten Folge trifft Wahl-Botschafterin Rebecca Mir d




