Aktuelle Umfrage: CDU/CSU bei jungen Menschen politisch an erster Stelle, Fernsehen die meistgenutzte Informationsquelleüber Politik und Parteien - Repräsentative Umfrage von Infratest dimap für U18
ID: 943411
wählen, wenn sie gesetzlich an der Bundestagswahl teilnehmen dürften.
Das belegt eine repräsentative Umfrage, die das
Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap für das Kinder- und
Jugendwahlprojekt U18 durchgeführt hat. Darüber hinaus gaben 65
Prozent der jugendlichen Befragten an, dass sie sich mehr Beteiligung
bei gesellschaftlichen und politischen Entscheidungsprozessen
wünschen. Wie Menschen unter 18 Jahren tatsächlich wählen, wird sich
am U18-Wahltag am 13.09.2013 entscheiden. Ziel des Kinder- und
Jugendwahlprojekts U18 ist es, junge Menschen zu motivieren, sich
mittels altersgerechter Veranstaltungen und eines fast identischen
Wahlprozesses mit politischen Themen auseinanderzusetzen, eigene
Interessen zu erkennen und diese formulieren zu lernen.
Die Ergebnisse im Einzelnen
36 Prozent der befragten 14- bis 17-jährigen gaben an, CDU/CSU
wählen zu würden. An zweiter Stelle wurde die SPD mit 24 Prozent
genannt, gefolgt von Bündnis 90/Die Grünen mit 18 Prozent. Neun
Prozent würden die Piratenpartei wählen während DIE LINKE von vier
Prozent und die FDP von drei Prozent genannt wurde.
Danach gefragt, welches Thema für die Wahlentscheidung besonders
wichtig wäre, wird an erster Stelle mit 11 Prozent das Thema
Bildung/Schule genannt. Für 9 Prozent ist Umweltschutz das wichtigste
Kriterium.
Als politisch interessiert bezeichnen sich 23 Prozent, dagegen
gaben 58 Prozent an, weniger politisch interessiert zu sein. Knapp
ein Fünftel ist gar nicht an Politik interessiert. Die wichtigste
Informationsquelle über Politik und Parteien ist für Jugendliche das
Fernsehen, das Internet wurde an zweiter Stelle von 59 Prozent
genannt.
Auch die Frage, ob politische Mitbestimmung gewünscht wird, wurde
gestellt. Hierauf antwortete die große Mehrheit von 65 Prozent, dass
sie sich mehr Beteiligung wünschen, nur 34 Prozent möchten nicht
stärker bei politischen Entscheidungen mitbestimmen.
Hier setzt das Kinder- und Jugendwahlprojekt U18 an: Die von
führenden Kinder- und Jugendorganisationen getragene Initiative U18
will junge Menschen für Politik begeistern. "Als wir U18 vor 17
Jahren ins Leben gerufen haben, wollten wir erreichen, dass sich
Kinder und Jugendliche mit Politik beschäftigen, selbst Antworten auf
politische Fragen finden und aktiv an Veränderungsprozessen
mitwirken", erklärt Marcus Lehmann, Gründer des Projekts. In den
vergangenen Wochen und Monaten fanden zahlreiche Aktionen und
Diskussionsrunden überall in Deutschland statt, bei denen sich Kinder
und Jugendliche auf kreative und altersgerechte Weise politisch
informieren können. Höhepunkt des U18-Projekts ist der U18-Wahltag am
Freitag, den 13. September 2013, an dem alle unter 18 Jahren ihre
Stimme zur Bundestagswahl abgeben können. Schulen und außerschulische
Einrichtungen melden sich dazu als Wahllokal an. Das Ergebnis der
U18-Bundestagswahl wird noch am Wahlabend des 13.09. auf www.u18.org
veröffentlicht.
Die Organisatoren der U18-Bundestagswahl für Kinder und
Jugendliche erwarten eine Wahlbeteiligung von rund 150.000 Kindern
und Jugendlichen. Bisher haben sich knapp 1.500 Einrichtungen
bundesweit als Wahllokal angemeldet. Noch bis einschließlich heute
können U18-Wahllokale auf www.u18.org registriert werden. Bei der
letzten U18-Bundestagswahl gaben knapp 127.000 Kinder und Jugendliche
ihre Stimme ab. Ausführliche Informationen zu U18 finden Sie unter
www.u18.org, Bildmaterial hier: www.u18.org/presse/pressefotos/.
Organisatoren und Förderer
Organisiert und getragen wird die U18-Initiative vom Deutschen
Kinderhilfswerk, dem Deutschen Bundesjugendring, den
Landesjugendringen, vielen Jugendverbänden und dem Berliner
U18-Netzwerk. Gefördert wird die U18-Initiative vom Bundesministerium
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundeszentrale für
politische Bildung. Die PR- und Werbeagentur united communications
sowie lokale Partner unterstützen das Projekt. Weitere Informationen
zu U18 sowie die Kontaktdaten der Landeskoordinierungsstellen sind
unter www.u18.org erhältlich.
Diese Umfrage wurde von Infratest dimap kostenlos für das Kinder-
und Jugendwahlprojekt U18 durchgeführt.
Pressekontakt:
Sollten Sie Fragen haben oder weitere Informationen über U18
benötigen, helfen wir Ihnen gern weiter.
U18-Koordinierungsstelle
c/o Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
Milena Feingold
Leipziger Straße 119
10117 Berlin
Tel.: 030-308693-51
E-Mail: presse@u18.org
united communications GmbH
Katja Drießen
Rotherstr. 19
10245 Berlin
Tel. 030-789076-0
E-Mail: u18@united.de
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Datum: 12.09.2013 - 11:00 Uhr
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