Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Grüne/Umfragen

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Grüne/Umfragen

ID: 944013
(ots) - Fehler räumen Spitzengrüne allenfalls hinter
vorgehaltener Hand ein. Doch das könnte sich nach der Wahl schnell
ändern. Brechen die Grünen ein, dürfte Jürgen Trittin die längste
Zeit ihr Spitzenmann gewesen sein. Denn Fehler sind offensichtlich.
Der größte ist, dass sich die Partei mit ihrem Programm für die
Bundestagswahl weit links von der Mitte positionierte. Nun zeigt sich
jeden Tag deutlicher, dass auch potenzielle Grünen-Wähler rechnen.
Der Versuch, die geplanten Steuererhöhungen für Gutverdiener als gute
Idee zu verkaufen, ist gescheitert, weil Menschen mit 60 000
Euro Jahreseinkommen eben nicht reich, sondern Mittelstand sind. Und
sie fragen zu Recht, warum sie die Grünen wählen sollen, wenn die im
Kern das Gleiche wollen wie die Linkspartei oder die SPD: mehr Geld
aus der privaten Tasche ziehen, damit der Staat mehr zum Umverteilen
hat. Was bitte schön, ist daran grün?

Grün wäre, als Thema aufzugreifen, was auf der Straße liegt: die
Energiewende. Wie bleiben die Strompreise bezahlbar? Welche
Infrastrukturprojekte braucht das Land, damit genügend alternative
Energie gewonnen und transportiert werden kann? Wie sehen die neuen
Jobs aus, die damit geschaffen werden können? Wie positioniert sich
Deutschland mit diesem Thema als Exportnation? Hier haben die Grünen
eine politische Expertise, mit der sie punkten könnten. Hier könnten
sie Wähler in der gesellschaftlichen Mitte gewinnen - Liberale,
Wertkonservative, Wirtschaftsorientierte. Hier könnten sie sich auch
neue Machtoptionen sichern. Doch statt neue Türen zur Union hin
aufzustoßen, haben sie sich rot-grün eingemauert.



Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  N24-Emnid-Umfrage zur Bayern-Wahl: Seehofer darf auf absolute Mehrheit hoffen / Seehofer Neue OZ: Kommentar zu Kriminalität / Telekommunikation / Internet
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.09.2013 - 20:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 944013
Anzahl Zeichen: 2026

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Stuttgart



Kategorie:

Wahlen



Diese Pressemitteilung wurde bisher 209 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Grüne/Umfragen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten zur Ankündigung von Grünen und FDP, mit der SPD zu sondieren ...
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale

"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H

Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit


Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung


N24-Emnid-Umfrage zur Bayern-Wahl: Seehofer darf auf absolute Mehrheit hoffen / Seehofer "bayerischer" als Ude? ...
Wenige Tage vor der Landtagswahl in Bayern liegt die CSU mit deutlichem Vorsprung vor der Konkurrenz und kann sogar auf eine absolute Mehrheit hoffen. In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage unter bayerischen Wählern kommt die CSU auf 47 Prozent, die SPD auf 18 Prozent, die Grünen auf 12 P

Bundestagswahl 2013: Parteiprogramme sind meist unverständlich ...
Die Verständlichkeit der Bundestagswahlprogramme von CDU/CSU, SPD, FDP, Grünen, Linkspartei und Piratenpartei ist im Vergleich zu 2009 weiter gesunken: Die Wahlprogramme erzielten nur 7,7 Punkte – 2009 lag der Mittelwert noch bei 9,0 Punkten. Bewertet wird die Verständlichkeit mit dem Hohenhei

"Deutschland wählt - Das Finale im Radio": Bundesweit auf 58 privaten Sendern / Stefan Aust interviewt Angela Merkel und Peer Steinbrück ...
Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr Herausforderer Peer Steinbrück (SPD) ihre letzten großen Interviews vor der Bundestagswahl im Privatradio geben, schließen sich 58 private Radiosender zur gemeinsamen Ausstrahlung bundesweit zusammen. In der Spezialsendung "Deutschland wäh

Neue OZ: Neue OZ - Gespräch mit Claus Fussek, Pflegekritiker und Buchautor ...
Fussek kritisiert Bundestagswahlkämpfer: Besser mal unangemeldet im Pflegeheim vorbeischauen Schlechte Noten für Gesundheitsminister Osnabrück.- Pflegekritiker und Buchautor Claus Fussek geht mit den Bundestagskandidaten und deren Wahlkampf in Sachen Pflege hart ins Gericht: "Jeder


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z