LVZ: Kubicki: Bayern-FDP hat auf falsche Themen gesetzt / Zweitstimmenkampagne kommt / Keine Thematisierung der AfD
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angesichts der dramatischen Wahlniederlage der Liberalen in Bayern
den FDP-Parteifreunden im Freistaat vorgehalten, auf die falschen
Themen im Wahlkampf gesetzt zu haben. In einem Interview mit der
"Leipziger Volkszeitung" (Montag-Ausgabe) sagte Kubicki: Die
Bayern-FDP habe "ein trauriges Ergebnis eingefahren". Fast drei
Viertel der Bürger hätten erklärt, die Landesprobleme seien nicht
ausschlaggebend. "Da müssen sich unsere Freunde fragen, ob sie im
Wahlkampf auf die richtigen Themen gesetzt haben. Offensichtlich hat
auch die Arbeit von Sabine Leutheuser-Schnarrenberger in Bayern die
Wähler nicht so massiv überzeugt, dass es für fünf Prozent gereicht
hat." Das sei "selbstverständlich kein Rückenwind für die
Bundestagswahl". Umso stärker müsse man nun alle Kräfte
mobilisieren.
Kubicki kündigte eine massive Zweitstimmenkampagne der Liberalen
an. "Wir machen das nicht auf Kosten der Union. Wir werden den
Menschen erklären, dass es in den Wahlkreisen Sinn macht, gesplittet
zu wählen, wenn man die bürgerliche Koalition an der Regierung halten
will." Die Alternative im Bund zu Schwarz-Gelb sei nicht Schwarz-Grün
oder Schwarz-Rot, sondern Rot-Rot-Grün. "Ich kann mir nicht
vorstellen, dass einer wie Sigmar Gabriel sich diese Möglichkeit
nehmen ließe", meinte Kubicki.
Der Liberale warnte zugleich "meine eigene Partei aber auch die
Union dringend davor, sich mit der AfD zu intensiv zu beschäftigen".
Das wertet die nur auf. "Die FDP muss sich in den letzten Tagen auf
die Kernkompetenzen konzentrieren: Die FDP ist die Partei der
Freiheitsrechte und keine Partei kämpft so für den Wohlstand wie die
FDP."
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Datum: 15.09.2013 - 19:40 Uhr
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