Kölner Stadt-Anzeiger: NRW-Arbeitsagentur erwartet Millionenmangel an Fachkräften und kritisiert Unternehmen - Wirtschaft weist Vorwürfe zurück
ID: 956896
Jahren auf einen dramatischen Fachkräftemangel zu, doch die Firmen
unternehmen zu wenig dagegen. "Wir werden in der Mitte des kommenden
Jahrzehntes in NRW rund eine Million Fachkräfte weniger haben bei
gleichbleibenden Rahmenbedingungen", sagte die Leiterin der
Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit (BA), Christiane
Schönefeld, dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montag-Ausgabe). Dies sei
eine Folge des demografischen Wandels. "Es gibt keine strukturelle
Ausrichtung auf dieses Problem, allenfalls bei großen Unternehmen",
beklagte die Arbeitsmarkt-Expertin: "Praktisch geschieht zu wenig."
Die Wirtschaft wies die Anschuldigungen zurück. "Der Vorwurf des
sich Nicht-Kümmerns ist nicht nachvollziehbar", sagte der
Hauptgeschäftsführer der NRW-Arbeitgeberverbände, Luitwin Mallmann,
dem "Kölner Stadt-Anzeiger". In immer mehr Betrieben steige die Zahl
der älteren Beschäftigten. "Unternehmen und Verbände tun bereits
viel, um den Fachkräftemangel heute schon wirksam zu begegnen." Eine
"Vorratspolitik" für einen erwarteten Fachkräftemangel in zehn Jahren
verbiete sich allerdings nach den Gesetzen der Betriebswirtschaft.
Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 3149
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.10.2013 - 01:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 956896
Anzahl Zeichen: 1448
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Köln
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 297 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kölner Stadt-Anzeiger: NRW-Arbeitsagentur erwartet Millionenmangel an Fachkräften und kritisiert Unternehmen - Wirtschaft weist Vorwürfe zurück"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Kölner Stadt-Anzeiger (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neue Runde im Streit um die "Rente mit 63": Der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwochausgabe), die Rentenkommission habe zwar "insgesamt sehr gute Vorschläge gebracht". Ein "großes Unrecht" bleibe abe
Renommierter Kölner Kinderarzt warnt Eltern bei Impfungen: Nicht auf das hören, was Donald Trump sagt ...
Der Direktor der Kinderklinik an der Uniklinik Köln, Jörg Dötsch, hat mit Bestürzung auf die Aussagen von US-Präsident Donald Trump zu Kinderimpfungen reagiert. "Diese Aussage ist schlicht und ergreifend überholt", sagte Dötsch dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgab
Führende SPD-Politiker in NRW mahnen neues Erscheinungsbild der Sozialdemokraten an ...
NRW-Spitzenkandidat Ott empfiehlt SPD britische Labour-Partei als Vorbild - "Menschen müssen wissen, wofür die SPD in der Regierung steht" Kölns Oberbürgermeister Burmester: "Ich erwarte, dass wir uns zusammenrappeln in der SPD" Nach Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmest
Weitere Mitteilungen von Kölner Stadt-Anzeiger
Lausitzer Rundschau: SPD will auf Steuererhöhung verzichten / Strategie und Taktik ...
Steuererhöhungen sind kein Selbstzweck, sagt Sigmar Gabriel. Das sollte eigentlich eine politische Binsenweisheit sein. Doch wenn man bedenkt, dass die SPD im Wahlkampf beharrlich den Eindruck vermittelte, die Reichen im Land müssten viel stärker geschröpft werden, dann erscheint der Satz ihr
Neue OZ: Kommentar zu FDP/Grüne ...
Neustart kann gelingen Bürgernah will sich die FDP zeigen. Mehr programmatische Debatten sollen es bei den Grünen richten. Und eine personelle Erneuerung soll es auf beiden Seiten geben. Diese Einsicht kommt zwei Wochen nach der Bundestagswahl zwar zu spät. Aber weil sie in beiden Parteien v
Neue OZ: Kommentar zu Koalitionsverhandlungen ...
Aus Respekt vor dem Wähler Na also, es geht doch. Statt störrisch an Steuererhöhungen festzuhalten, signalisieren SPD und Grüne vorsichtige Kompromissbereitschaft. Das sind gute Nachrichten für die Bürger. Angesichts der gesamtstaatlichen Rekordeinnahmen sind Mehrbelastungen nicht s
Neue OZ: Kommentar zu Stichwahlen ...
Nicht einheitlich Ein landesweiter Trend lässt sich aus den Stichwahlen am Sonntag nicht ableiten. Dazu war die Zahl der Entscheidungen viel zu gering, und mancherorts überlagerten auch lokale Besonderheiten das Geschehen. Dennoch sind einige Resultate bemerkenswert. Das gilt allen vora




