Stephan Eisel stellt sich vor Bonner Schützenvereine

Stephan Eisel stellt sich vor Bonner Schützenvereine

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Der Bonner Bundestagsabgeordnete Stephan Eisel hat sich bei der im Bundestag diskutierten Novellierung des Waffenrechtes für die Anliegen der Schützenvereine einsetzen.



(firmenpresse) - Das sagte er nach einem Gespräch mit Vertretern der fast 30 Bonner Schützenvereine: "Es gibt bei den Schützen viel Verständnis dafür, dass wir angesichts der Erfahrungen des Amoklaufs von Winnenden noch schärfer auf die sichere Aufbewahrung der Waffen schauen müssen. Aber wäre völlig falsch und ungerecht, die Schützenvereine und den Schießsport deswegen unter einen Generalverdacht zu stellen. Gerade in der Jugendarbeit leisten die Vereine ein wichtigen Beitrag zur Erziehung zur Verantwortung."

An dem Gespräch in den Räumen der "Sportschützen Ännchen 1957 Bad Godesberg" nahm der Vizepräsident des Deutschen Schützenbundes Jürgen Kohlheim und der Bezirksvorsitzende Rheinischer Schützenbund 1872 Werner Seifert sowie mehrere Bonner Vereinsvertreter teil. Seifert sagte anschließend: "Das Gespräch mit Herrn Dr. Eisel war für uns Schützen eine gute Gelegenheit, die konkreten Auswirkungen der geplanten Waffenrechtsänderungen für die Sportschützen darzustellen. In der sehr offen und sachlich geführten Diskussion fanden die Anregungen der Schützen ebenso Gehör wie die Informationen von Herrn Dr. Eisel zum Verlauf und dem derzeitigen Stand der Gesetzgebung. Ein wertvolles Gespräch für die Schützen aus dem Bezirk Bonn, aus dem alle Teilnehmer viele Anregungen mitgenommen haben."

Im einzelnen geht es bei der Novellierung des Waffenrechtes um die Nachrüstung von Waffenschränken mit neuen Sicherungssystemen, die Anhebung der Altersgrenze für das Schießen mit Großkaliber-Waffen von 14 auf 18 Jahren, die beschleunigte Einführung eines computergestütztes bundesweiten Waffenregisters und um bessere Kontrollmöglichkeiten, ob Waffenbesitzer die geltenden Aufbewahrungsvorschriften einhalten. Eisel hob die Unterstützung der Schützen für diese Maßnahmen hervor. "Es ist gut, dass wir ein sehr strenges Waffenrecht haben. Hüten müssen wir uns vor einer Überbürokratisierung bei der sog. Bedürfnisprüfung, die künftig häufiger stattfinden soll."



Eisel lobte das große ehrenamtliche Engagement der Schützenvereine gerade in Bonn: "Unsere Stadt wäre um vieles ärmer ohne die historischen Schützen mit ihrem lebendigen Vereinsleben und ohne auch ohne des Schießsport, der uns alle z. B. bei olympischen Spielen immer wieder fasziniert."Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

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Dr. Stephan Eisel, Mitglied des Deutschen Bundestages
- vom Deutschen Bundestag gewähltes Mitglied im Stiftungsrat des Center for Advanced European Studies and Research (CAESAR)
- vom Deutschen Bundestag gewähltes Mitglied im Kuratorium des deutschen Historischen Museums (DHM)
- von der Bundesregierung benanntes Mitglied im Kuratorium des Europäischen Netzwerkes "Erinnerung und Solidarität"
- vom Bundespräsidenten auf Vorschlag der Bundesregierung berufenes stv. Mitglied des Stiftungsrates Jüdisches Museum Berlin



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Datum: 18.06.2009 - 12:43 Uhr
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