19. Juni 2009: Noch 100 Tage bis zur Bundestagswahl
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19. Juni 2009: Noch 100 Tage bis zur Bundestagswahl
Die Zählung der Tage vor der Bundestagswahl hat wahlrechtlich eine besondere Bedeutung: Für jede Wahl gibt es einen tagesgenauen Terminkalender, der die gesetzlich festgelegten Fristen und Termine für alle Beteiligten enthält. So müssen zum Beispiel alle Deutschen, die dauerhaft im Ausland leben und an der Bundestagswahl teilnehmen wollen, bis zum 21. Tag vor der Wahl, also bis zum 6. September 2009, ihre Eintragung in das Wählerverzeichnis beantragen. Wer seine Stimme per Briefwahl abgeben möchte, kann den erforderlichen Wahlscheinantrag bis zum 2. Tag vor der Bundestagswahl, das heißt bis zum 25. September 2009, stellen.
Den vollständigen Terminkalender sowie weitere Informationen zur Bundestagswahl 2009 und Statistiken aller früheren Bundestagswahlen enthält die Internetseite des Bundeswahlleiters (www.bundeswahlleiter.de).
Wahlen in Zahlen
1 Bundeswahlleiter organisiert die Bundestagswahl in Deutschland.
2 Wahlkreise hat das - nach Bevölkerungszahlen - kleinste Bundesland Bremen.
4,2% der Wahlberechtigten sind 18 bis 20 Jahre alt.
5%-Hürde: Parteien müssen bundesweit mindestens fünf Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen erzielen, um in den Bundestag einzuziehen.
16 Landeswahlleiter führen die Bundestagswahl in den Bundesländern durch.
17 der 17. Deutsche Bundestag wird am 27. September 2009 gewählt.
18 Uhr: Die Wahllokale werden geschlossen, die Auszählung der Stimmen beginnt.
21 Euro Erfrischungsgeld erhalten Wahlhelfer für ihren Einsatz am Wahltag.
27. September 2009 - der Wahltag.
48 Tage vor der Wahl, also am 10. August 2009, geben die Landes- und Kreiswahlleiter spätestens die zugelassenen Landeslisten der Parteien und die zugelassenen Direktkandidaten in den Wahlkreisen bekannt.
49,3% der Wahlberechtigten sind 60 Jahre alt oder älter.
51,8% der Wahlberechtigten bei der Bundestagswahl sind Frauen.
64 Wahlkreise hat das bevölkerungsreichste Bundesland, Nordrhein-Westfalen.
66 Tage vor der Wahl - bis zum 23. Juli 2009 - müssen Landeslisten und Kreiswahlvorschläge bei den Landes- beziehungsweise Kreiswahlleitern eingegangen sein.
70 Cent erhalten Parteien für jede erzielte gültige Stimme.
72 Tage vor der Wahl - am 17. Juli 2009 - entscheidet der Bundeswahlausschuss in Berlin, welche Vereinigungen, die ihre Beteiligung angezeigt haben, für die Wahl als Parteien anzuerkennen sind.
90 Tage vor der Wahl - bis zum 29. Juni 2009 - müssen Parteien, die nicht mit mindestens fünf Abgeordneten im Bundestag oder in einem Landtag vertreten sind, ihre Beteiligung an der Wahl beim Bundeswahlleiter anzeigen.
299 Wahlkreise gibt es bei der Bundestagswahl, in denen Direktkandidaten zur Wahl antreten; 299 Kreiswahlleiter organisieren dort die Bundestagswahl.
598 Sitze wird der 17. Deutsche Bundestag ohne Überhangmandate haben.
1949 wurde der 1. Deutsche Bundestag gewählt, vor genau 60 Jahren.
Rund 10 000 Briefwahlbezirke werden für die Bundestagswahl eingerichtet.
Rund 80 000 Wahllokale sind am 27. September 2009 von 8.00 bis 18.00 Uhr für die Wähler geöffnet.
Mehr als 600 000 ehrenamtliche Wahlhelfer sind am Wahltag in den Wahllokalen und bei der Briefwahl im Einsatz.
3,5 Millionen Erstwähler dürfen bei der Bundestagswahl ihre Stimme abgeben.
62,2 Millionen Menschen sind insgesamt bei der Bundestagswahl 2009
wahlberechtigt.
Weitere Auskünfte gibt:
Christiane Egert-Wienss
Telefon: 0611/ 75-2339
E-Mail: bundeswahlleiter@destatis.de
Herausgeber: (c) Der Bundeswahlleiter
c/o Statistisches Bundesamt, Pressestelle
Gustav-Stresemann-Ring 11, 65189 Wiesbaden
Telefon: +49 (0) 611 / 75 - 34 44, Telefax: +49 (0) 611 / 75 - 39 76
mailto:presse@destatis.de
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Datum: 18.06.2009 - 13:21 Uhr
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