Saarbrücker Zeitung: Rische fordert größere Anstrengungen gegen Altersarmut
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sollten nach Ansicht des Präsidenten der Deutschen
Rentenversicherung, Herbert Rische, die Langzeitarbeitslosen wieder
in die gesetzliche Altersversorgung einbezogen werden. "Hier muss man
überlegen, ob auf den vormaligen Lohn wieder angemessene Beiträge in
die Rentenkasse kommen sollen", sagte Rische der "Saarbrücker
Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). Rische erinnerte daran, dass es eine
entsprechende Regelung vor der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und
Sozialhilfe gegeben habe. Eine weitere Risikogruppe für Altersarmut
seien Selbständige ohne Versicherungsschutz. "Hier muss über eine
Versicherungspflicht nachgedacht werden", forderte Rische. Bei
Niedriglöhnern regte der Experte "subventionierte Mindestbeiträge für
die Rentenversicherung" an. Zugleich warnte Rische vor dem Eindruck,
dass Menschen mit wenig Rente automatisch arm seien. "Wenn jemand
eine niedrige Rente hat, dann lässt das noch nicht auf Altersarmut
schließen." Gerade Menschen mit einer niedrigen Rente würden oft über
ein deutlich höheres Haushaltseinkommen verfügen. "Als Beamte zum
Beispiel, oder als berufsständisch Versicherte", erläuterte Rische
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Datum: 31.10.2013 - 03:00 Uhr
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