Sparwahn im Öffentlichen Dienst beenden

Sparwahn im Öffentlichen Dienst beenden

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Sparwahn im Öffentlichen Dienst beenden



(pressrelations) - >"So lässt sich Zukunft nicht gestalten. Es ist höchste Zeit, dass Bund, Länder und Kommunen das Ruder herumreißen. Statt weiter Stellen im öffentlichen Dienst abzubauen, müssen sie anfangen, die vor allem bei den sozialen Dienstleistungen klaffende Beschäftigungslücke zu schließen", erklärt Werner Dreibus, nachdem das statistische Bundesamt gemeldet hat, dass die Zahl der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst weiter zurückgegangen ist. Der stellvertretende Vorsitzende und gewerkschaftspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Seit 1991 wurde sage und schreibe ein Drittel der Stellen im Öffentlichen Dienst gestrichen. Gegenüber 6,7 Millionen Beschäftigten zu Beginn der Neunziger Jahre sind jetzt nur noch 4,5 Millionen Personen im Öffentlichen Dienst beschäftigt. Auch im letzten Jahr wurden wieder 35.500 Stellen abgebaut - hauptsächlich aufgrund der Privatisierung kommunaler Krankenhäuser. Diese Kürzungs- und Privatisierungspolitik hat in vielen Bereichen bereits zu einer massiven Unterversorgung geführt, die sich in den nächsten Jahren weiter verschärfen wird. Die 80.000 Lehrerinnen und Lehrer, die voraussichtlich bis 2015 fehlen werden, sind nur ein Beispiel dafür, wie der falsche Sparwahn zu Lasten unserer Zukunft geht.

DIE LINKE will diesen Sparwahn beenden und eine Million zusätzlicher, nach Tarif bezahlter Stellen im Öffentlichen Dienst schaffen, vor allem im Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge - also dort, wo der Stellenabbau der letzten Jahre für die Menschen besonders schmerzhaft war. Wir brauchen dringend mehr Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas, mehr Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen und mehr Pflegepersonal in den Krankenhäusern, um nur die drei wichtigsten Bereiche zu nennen. Zudem muss die Privatisierung öffentlichen Eigentums rückgängig gemacht werden. Krankenhäuser dürfen ebenso wenig wie Energiekonzerne Profitanstalten sein. Sie gehören in die öffentliche Hand."




F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
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Datum: 22.06.2009 - 16:11 Uhr
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