WAZ: Snowden ist eine wichtige Quelle
- Kommentar von Walter Bau
ID: 973491
NSA-Enthüller Edward Snowden umgehen soll, mangelt es nicht:
Straffreiheit, Immunität, freies Geleit, ja sogar Asyl ist im
Gespräch. Realistisch erscheint wenig davon, zu groß wäre der
politische Flurschaden. Die USA, die Snowden zu gern wegen
Landesverrats den Prozess machen wollen, dürften schon jetzt im
Hintergrund reichlich politischen Druck machen.
Doch was spricht dagegen, Snowden in seinem Moskauer Exil zu den
Schnüffeleien des US-Geheimdienstes zu befragen? Die Quelle scheint
noch lange nicht erschöpft und dürfte zumindest ergiebiger sein als
das geplante "Anti-Spionage-Abkommen" mit den USA. Glaubt denn allen
Ernstes jemand, die Amerikaner würden ihren mit zig Milliarden Dollar
hochgerüsteten Geheimdienst an die Kandare nehmen? Solch ein Abkommen
wäre nicht mehr als ein Placebo für die Europäer - und das Papier
nicht wert, auf dem es steht.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.11.2013 - 18:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 973491
Anzahl Zeichen: 1186
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 195 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Snowden ist eine wichtige Quelle
- Kommentar von Walter Bau"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Stuttgarter Nachrichten: Ströbele ...
Nüchtern betrachtet hat der Besuch des Grünen-Politikers Hans-Christian Ströbele bei Edward Snowden nichts Neues gebracht. War alles also nur der PR-Gag eines auf mediale Wirksamkeit bedachten alten Herrn? Nein! Wichtig ist, dass seine Reise ein paar Dinge wieder in den Vordergrund rückt - e
Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel zur Politikverdrossenheit und zu Lobbyismus in der EU: "Mehr Bürgernähe" von Hanna Vauchelle ...
Sieben Monate sind es nur noch bis zur Europawahl. Und schon prophezeien Umfrageinstitute dicke Zuwächse für Anti-EU-Parteien und Rechtspopulisten. Während man sich in Brüssel bange fragt, was gegen die drohende feindliche Übernahme getan werden könnte, wird das Naheliegende oft übersehen:
Weser-Kurier: Zum Fall Edward Snowden schreibt der "Weser-Kurier" (Bremen) in seiner Ausgabe vom 2. November 2013: ...
Chapeau! Da hat der alte Mann es noch einmal allen gezeigt und der Bundesregierung zugleich eine Nase gedreht. Der Überraschungstrip von Hans-Christian Ströbele zu Edward Snowden macht deutlich, was möglich ist - wenn man es denn wirklich will. Damit hat der grüne Parlamentarier die Zwiespält
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Ströbele/Snowden/NSA ...
Hans-Christian Ströbele, dem grünen Haudegen, ist ein beachtlicher Coup gelungen. Sein Besuch bei dem ehemaligen NSA-Mitarbeiter Edward Snowden stellt die Bundesregierung bloß, die sich ja angeblich auf allen Ebenen um Aufklärung bemüht, es aber bisher vermied, den direkten Draht zu Snowden




