Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zum Finanzausgleich: Spendierhosen von Fritz Winter
ID: 993610
den dicken Spendierhosen geben. Die Wirtschaft brummt, die Steuern
sprudeln. Da bleibt genug Geld übrig, um Städten, Gemeinden und auch
den Bezirken finanziell Freude zu machen. Aber die Kämmerer kennen
auch andere Zeiten. Knausrige Zeiten unter Edmund Stoiber, als die
kommunale Familie dem Vater Staat jeden Tausender aus der Nase ziehen
musste. Einem Vater Staat, dem es ziemlich egal war, dass Gemeinden
oder Bezirke tief verschuldet am Rande des Ruins standen. Hauptsache
Bayern konnte Staatsschulden abbauen und als bundesdeutscher
Musterknabe dastehen. Städte, Gemeinden und Bezirke sollten nicht
davon ausgehen, dass Söder seine Spendierhosen ewig trägt. Gerade
dann, wenn die Wirtschaft nicht mehr brummt, wird der Finanzminister
weniger Geld zu verteilen haben. Gleichzeitig wird die Umlagekraft
sinken und das Geld wird wieder knapp werden. Wenn die kommunale
Familie dann nicht zum Bittsteller werden will, müssen jetzt die
Weichen gestellt werden. Wichtiges Ziel muss ein langfristig
festgeschriebener und deutlich höherer Anteil an den Steuereinnahmen
des Freistaates sein. Dies ist noch lang nicht erreicht.
Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
nachrichten@mittelbayerische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.12.2013 - 19:44 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 993610
Anzahl Zeichen: 1462
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Regensburg
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 100 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zum Finanzausgleich: Spendierhosen von Fritz Winter"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mittelbayerische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zukunft geMAInsam gestalten, so hatten die DGB-Gewerkschaften den gestrigen Tag der Arbeit, nun ja nicht besonders originell, überschrieben. Das fade Motto täuscht freilich nicht darüber hinweg, dass die Gewerkschaften hierzulande vor riesigen Herausforderungen stehen. Nach zweieinhalb Jahren C
Als Ministerin untragbar Anne Spiegel hat mit ihrem Verhalten nach der Flutkatastrophe an der Ahr ihre Glaubwürdigkeit verspielt. Notfalls muss der Kanzler sie rauswerfen. Von Reinhard Zweigler ...
Was waren die Beileidsbekundungen der heutigen Bundesfamilienministerin Anne Spiegel von den Grünen eigentlich wert, die den Hochwasseropfern an der Ahr Betroffenheit bekundete? Ihr sei das Herz schwer und die Trauer lasse sie nicht los, sagte sie zu Beginn der Katastrophe. Doch kurz darauf packt
Die Impfpflicht macht Sinn / Gerade weil viele in der gefährdeten Generation Ü60 noch keine Impfung haben, könnte gesetzlicher Druck Unentschlossene zu dem Pieks bewegen. / Von Reinhard Zweigler ...
Es ist schon seltsam, wie schnell das Drama des Ukraine-Krieges das Aufregerthema der vergangenen zwei Jahre in den Hintergrund gedrängt hat. Corona - war da noch was? Gefühlt ist die Pandemie doch schon vorbei, trotz hoher Infektionszahlen. Die in vielen Bundesländern vollzogenen Lockerungen,
Weitere Mitteilungen von Mittelbayerische Zeitung
Weser-Kurier: Staatsrechtler sehen SPD-Mitgliederentscheid in Gefahr ...
Wegen der Manipulationsversuche im Vorfeld des SPD-Mitgliederentscheids über die vereinbarte große Koalition aus Union und SPD halten Verfassungsrechtler das Scheitern der Abstimmung für möglich. "Wenn erwiesen ist, dass Manipulationen und Fehler einen Einfluss auf das Ergebnis gehabt hab
DER STANDARD-Kommentar: "Zuckerbrötchen und Peitscherl" von Gerald John ...
Der Ruf nach Reformen ist ihr ?tägliches Mantra. Verkrustete Strukturen wollen sie aufbrechen, alte Zöpfe abschneiden, eingefahrene Denkmuster hinwegfegen. Gar nicht "mutig" genug können die Einschnitte sein - solange es um die anderen geht. Soll hingegen die eigene Klientel einen Beitr
neues deutschland: Rentenpläne von Union und SPD: Steuern in die Zukunft ...
Die Große Koalition ist noch nicht richtig beschlossen, schon treten ihre ersten Fehler zu Tage. Union und SPD wollen für ihre Mütterrente die Rentenbeiträge bei 18,9 Prozent belassen. Dafür müssten sie bis Jahresende ein Gesetz durch den Bundestag boxen. Alles andere wäre verfassungswidr
LVZ: Linken-Chef Riexinger warnt im Fall Lötzsch die Union vor unanständigen parlamentarischen Spielchen ...
Auf scharfen Protest bei der Linkspartei stößt die Anregung des CDU/CSU-Haushaltspolitikers Norbert Barthle, anlässlich des Streites um den Vorsitz im Haushaltsausschuss, die Parlamentsvereinbarung zu korrigieren, wonach die stärkste Oppositionsfraktion die Spitzenposition im Haushaltsausschu




