Rupprecht: Wissenschaftsfreiheitsgesetz ist Powerpaket für den Forschungsstandort Deutschland

Rupprecht: Wissenschaftsfreiheitsgesetz ist Powerpaket für den Forschungsstandort Deutschland

ID: 628970
(ots) - Heute hat das Bundeskabinett einen Entwurf für ein
Wissenschaftsfreiheitsgesetz beschlossen. Unter anderem befreit
dieses Gesetz die außeruniversitären Wissenschaftsorganisationen wie
die Max-Planck-Gesellschaft oder die Helmholtz-Gemeinschaft von
Verwaltungsvorgaben in den Bereichen Mittelbewirtschaftung, Bezahlung
Ihrer Mitarbeiter, Bauverfahren und Beteiligung an Unternehmen oder
Spin-Offs ihrer Wissenschaftler. Hierzu erklärt der
forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert
Rupprecht:

"Mehr Eigenverantwortung beim Einsatz staatlicher Zuwendungen ist
zentral für die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer
Wissenschaftsorganisationen. Exzellente Forschung auf Weltniveau
braucht andere Rahmenbedingungen als ein Bürgeramt oder Ministerium.

Planungen für Investitionen - zum Beispiel in große
Forschungsgeräte - laufen über mehrere Jahre, die Mittel müssen daher
verlässlich und flexibel zur Verfügung stehen. Die besten Köpfe für
die Wissenschaft - aber auch deren technische und administrative
Unterstützung - lassen sich leider nicht mehr zu den Bedingungen des
öffentlichen Dienstes gewinnen. Wer eigenverantwortlich sein Budget
verwaltet, tut dies günstiger. Wer zudem Geldgeber für eine
hochinnovative Gründung gewinnen möchte, muss auch selbst
unbürokratisch und schnell einen eigenen Anteil leisten können.

Im Koalitionsvertrag haben wir uns daher vorgenommen nicht nur
massiv mehr Geld in Bildung und Wissenschaft zu investieren, sondern
auch die Rahmenbedingungen für Forschen in Deutschland durch ein
Wissenschaftsfreiheitsgesetz substantiell zu verbessern. 13
Milliarden Euro mehr für Wissenschaft und Bildung für diese
Legislaturperiode und mehr Eigenverantwortung beim Einsatz dieser
Mittel in der Wissenschaft sind ein Powerpaket für den


Wissenschaftsstandort Deutschland.

Im Ergebnis werden so die Wissenschaftsorganisationen immer mehr
wie Wissenschaftsunternehmen handeln können. Dies bedeutet viel
Freiheit, aber auch große Verantwortung. Steuerzahler und Parlament
erwarten, dass sich das Mehr an Vertrauen und Freiheit in
Effizienzsteigerung, wissenschaftlichen Erfolgen und noch größerer
Sichtbarkeit der deutschen Wissenschaft in der Welt wiederspiegeln."

Hintergrund:

Mit der Initiative "Wissenschaftsfreiheitsgesetz" hat die
Unionsfraktion in der großen Koalition 2008 erste Erleichterungen für
die Forschungseinrichtungen und Wissenschaftsorganisationen
unterhalb eines Gesetzes umgesetzt. Diese haben sich bewährt und
werden nun durch das "Gesetz zur Flexibilisierung
haushaltsrechtlicher Rahmenbedingungen von außeruniversitären
Wissenschaftseinrichtungen" (Wissenschaftsfreiheitsgesetz) verstetigt
und ausgebaut werden. Damit wird ein zentrales Ziel der
christlich-liberalen Koalition aus dem Koalitionsvertrag von 2009
umgesetzt.



Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Rheinische Post: FDP-General stellt Betreuungsgeld infrage
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.05.2012 - 12:06 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 628970
Anzahl Zeichen: 3422

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 204 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rupprecht: Wissenschaftsfreiheitsgesetz ist Powerpaket für den Forschungsstandort Deutschland"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

CDU/CSU - Bundestagsfraktion (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Schlag gegen Sozialstaatsmissbrauch ...
Missbrauch von Vaterschaftsanerkennung wird bekämpft Im Bundestag wurde heute in 2./3. Lesung das Gesetz gegen Missbrauch bei Vaterschaftsanerkennung verabschiedet. In den vergangenen Jahren wurden immer häufiger Vaterschaften für Kinder ausländischer Mütter anerkannt, ohne dass eine biologis

Lenz/Luczak: Heizungskeller wird wieder Privatsache ...
Gebäudemodernisierungsgesetz - freie Heizungswahl statt Frust und Verunsicherung Anlässlich der 1. Lesung des Gebäudemodernisierungsgesetzes erklären der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Andreas Lenz, und der baupolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,

Krings/Hierl: Gute Agenda für mehr Rechtssicherheit und Schutz der Bürger ...
Justizministerkonferenz in Hamburg Zur heute in Hamburg beginnenden 97. Frühjahrskonferenz der Justizministerinnen und Justizminister erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Günter Krings, und die rechtspolitische Sprecherin, Susanne Hierl: Günter Krings: &q


Weitere Mitteilungen von CDU/CSU - Bundestagsfraktion


Kretschmer/Schipanski: Wissenschaftsfreiheitsgesetz stärkt Forschungsstandort Deutschland ...
Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Wissenschaftsfreiheitsgesetzes verabschiedet. Dazu erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Kretschmer und der zuständige Berichterstatter, Tankred Schipanski: "Mit dem Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Rheinische Post: FDP-General stellt Betreuungsgeld infrage ...
FDP-Generalsekretär Patrick Döring hat die Vereinbarungen der Koalition zum Betreuungsgeld infrage gestellt, sollte die Union den Mindestlohn in der Koalition vorantreiben wollen. "Es steht der Union frei, ihre eigene Position mal wieder zu ändern. Es wird aber dann auch zu klären sein,

Krings: Pro NRW und Salafisten gefährden den Religionsfrieden in Deutschland ...
In Solingen haben am 1. Mai während einer islamfeindlichen Aktion der Partei "pro NRW" salafistische Gegendemonstranten die Polizei angegriffen und dabei Polizisten sowie einen Passanten verletzt. Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagesfraktion, Günter K

Mißfelder: Staatenbeschwerde gegen die Ukraine prüfen ...
Die ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko wurde im Oktober 2011 in einem fragwürdigen politisch motivierten Prozess wegen Amtsmissbrauchs beim Abschluss von Gaslieferungsverträgen mit Russland zu sieben Jahren Haft verurteilt. Nun verweigert die ukrainische Führung Frau T


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z