WAZ: Brauchen wir mehr Bürgerentscheide? Contra-Kommentar von Frank Preuß
ID: 1007658
Wir wissen, dass auch die nicht alles richtig oder in unserem Sinn
machen werden. Aber wir dürfen bei allem wohlfeilen Gepolter über
Politiker davon ausgehen, dass sie sich in der Regel mit den Themen
eingehend befassen, über die sie befinden. Bei Bürgerentscheiden kann
man sich da nie sicher sein. Wer stimmt mit welchen Motiven und mit
welchen Kenntnisständen ab? Das ist bei klar umrissenen
Fragestellungen über Erhalt oder Abriss eines Schwimmbades
problemlos. Bei einer strategischen Weichenstellung für eine Stadt,
die so abstrakt ist wie die Bedeutung einer Messe für einen Standort,
ist es ein Problem. Es ist fatal, wenn komplexe Zukunftsfragen von
solcher Bedeutung in einer diffusen Gemengelage und von nicht
gewählten Minderheiten entschieden werden. Das mag nach einem Sieg
für die Demokratie aussehen, in der Sache selbst kann es schnell zur
Niederlage werden.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.01.2014 - 19:16 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1007658
Anzahl Zeichen: 1201
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 162 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Brauchen wir mehr Bürgerentscheide? Contra-Kommentar von Frank Preuß"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
WAZ: Brauchen wir mehr Bürgerentscheide? Pro-Kommentar von Theo Schumacher ...
Werden kommunale Räte entwertet, wenn man die Bürger und ihre Rechte stärkt? Das wäre die seltsame Logik all jener, die mehr Beteiligung scheuen. Und gleichzeitig darüber jammern, dass den Parteien die Mitglieder weglaufen und immer weniger Leute zur Wahl gehen. Nein, in den Rathäusern müs
WP: Test-Chef des ADAC weist Dudenhöffer-Kritik zurück ...
Der Leiter der Abteilung Test und Technik beim ADAC hat Vorwürfe zurückgewiesen, dass alle Tests des Automobilclubs als Folge der aktuellen Affäre in Frage gestellt werden müssten. "Unsere Tests sind sachlich nachvollziehbar, fundiert und überprüfbar. Wir haben dafür eigene hohe Qual
neues deutschland: Gabriels Schizophrenie ...
Die Energiewende verfolgt Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) wie ein Wahn. Seine Reformvorschlage, für die er auch Kritik aus der eigenen Partei erntet, zeigen dies sehr deutlich. Von überall her prasseln die unterschiedlichsten Wünsche auf den Minister ein. Der Industrie sind die Strompr
WAZ: Messe Düsseldorf hilft Essen ...
Die Düsseldorfer Messe bietet der Essener Messe Hilfe an. "Die Essener können auf unserem Gelände Messen veranstalten, wenn sie Probleme haben", sagte Geschäftsführer Werner Dornscheidt der WAZ, die zur Funke Medien Gruppe gehört, am Montag. Dornscheidt reagierte damit auf den BÃ




