Zum Lernen mehr ins Ausland
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Zum Lernen mehr ins Ausland
Zur heute gestarteten öffentlichen Konsultation der EU-Kommission über Mobilitätsmöglichkeiten junger Menschen in Europa erklärt die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katherina Reiche MdB:
Alle jungen Menschen sollten während ihrer Ausbildung die Möglichkeit haben, Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Allerdings nutzen derzeit weniger als ein Prozent der 16- bis 29-jährigen Europäer die Mobilitätsprogramme der EU. Deshalb ist es richtig, Ausbildungs- und Studienaufenthalte im europäischen Ausland zu fördern und bestehende Austauschprogramme zu verbessern.
Mobilität von Studenten scheitert häufig an den überfrachteten Curricula und an zu starker Spezialisierung der Studiengänge, wie sie im Zusammenhang mit der Bologna-Reform entstanden sind. Insoweit besteht dringender Handlungsbedarf der zuständigen Fachgremien an den deutschen Hochschulen. Insbesondere in der Bachelorphase müssen die Studienzeiten so gestaltet werden, dass Auslandssemester und Auslandspraktika möglich sind. Wenn es gelingt, die strikten Bachelor-Strukturen von sechs Semestern zu verlassen und die im Ausland erbrachten Ausbildungs- und Studienleistungen adäquat anzuerkennen, sollte das Lernen im Ausland eine Selbstverständlichkeit werden.
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
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Datum: 08.07.2009 - 18:03 Uhr
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