WAZ: Diätenplan mit Geschmäckle
- Kommentar von Walter Bau
ID: 1018131
lobenswerten Entschluss durchgerungen - und schafft es doch gleich
wieder, durch unkluges Taktieren das verbreitete Vorurteil von der
"Selbstbedienungsmentalität" der Volksvertreter neu zu befeuern. Dass
sich die Zuwächse bei den Abgeordnetendiäten ab 2016 an der
allgemeinen Entwicklung der Bruttolöhne in Deutschland orientieren
sollen, ist eine richtige Entscheidung. Parlamentarier im Bundestag
müssen bei ihrer Entschädigung nicht besser behandelt werden als
Arbeitnehmer.
Aber: Dass sich die Abgeordneten, bevor diese Regelung greift,
noch einen kräftigen Schluck aus der Pulle genehmigen wollen, ist
übertrieben. Fast zehn Prozent Zuschlag auf die Diäten sind nicht
gerechtfertigt - auch wenn er in zwei Schritten erfolgt und man damit
dem Vorschlag einer Expertenkommission folgt.
Der zweite Punkt des schwarz-roten Vorhabens, der stutzig macht,
ist die Eile, mit der das neue Gesetz durchgepeitscht werden soll:
Gerade erst sind die Details des Diätenplans durchgesickert, da wird
das Gesetz schon in dieser Woche im Bundestag eingebracht. Offenbar
scheut man eine ausführliche Debatte und will die Sache schnell vom
Tisch haben. So schürt man Vorurteile. Siehe oben.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.02.2014 - 18:54 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1018131
Anzahl Zeichen: 1556
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 178 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Diätenplan mit Geschmäckle
- Kommentar von Walter Bau"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Märkische Allgemeine: Kinderkommission zu Kinderpornografie: "Zugangsmöglichkeiten über das Internet sind immer noch zu einfach" ...
Der neue Vorsitzende der Kinderkommission des Bundestages, der Unionsabgeordnete Eckard Pols, hat die noch immer zu leichten Zugangsmöglichkeiten zu kinderpornografischen Inhalten im Internet kritisiert. Im Gespräch mit der in Potsdam erscheinenden Märkischen Allgemeinen (Mittwoch-Ausgabe) sag
Immer mehr Heimbewohner sind auf Sozialhilfe angewiesen / bpa fordert umgehende Dynamisierung der Leistungen ...
Nachdem das Statistische Bundesamt eine Statistik veröffentlicht hat, derzufolge im vorletzten Jahr 439.000 Menschen in Deutschland Hilfe zur Pflege erhielten, fordert der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) eine spürbare Entlastung für die Heimbewohner durch eine ErhÃ
WAZ: Steffens wirft Gröhe im Streit um Pille danach "Scheinargumente" vor ...
Im Streit um die Freigabe der "Pille danach" hat NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vorgeworfen, mit vorgeschobenen Argumenten die Aufhebung der Rezeptpflicht verhindern zu wollen. Wenn Gröhe die fehlende Beratung und mö
Rheinische Post: Gesundheitsminister Gröhe schafft Qualitätsinstitut für Gesundheit - Gesetz soll im Juli in Kraft treten ...
Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will ein eigenes Qualitätsinstitut für das Gesundheitswesen gründen. Alle notwendigen Regelungen dazu sollen bereits im neuen Finanzierungsgesetz für die gesetzlichen Krankenkassen verankert werden, das Anfang Juli in Kraft treten soll. Dies erfuhr




