Rundfunkbeitrag: Behindertenrat fordert Rückkehr zum Nachteilsausgleich

Rundfunkbeitrag:
Behindertenrat fordert Rückkehr zum Nachteilsausgleich

ID: 1026268
(ots) - "Das Plus bei den Rundfunkeinnahmen muss genutzt
werden, um soziale Härten, insbesondere bei behinderten Menschen,
auszugleichen. Eine pauschale Rundfunkbeitragssenkung um 73 Cent
wäre kein fairer Ausgleich. Denn Menschen mit Behinderungen bleibt
die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen oft versagt. Deshalb
sind sie auf Rundfunk und Fernsehen besonders angewiesen und
erhielten bis 2012 zu Recht eine Entlastung von den Rundfunkgebühren.
Dieser bewährte Nachteilsausgleich wurde gestrichen - er muss jetzt
wieder hergestellt werden." Das sagte der Sprecherratsvorsitzende des
Deutschen Behindertenrates (DBR) Adolf Bauer am Freitag anlässlich
der Medienberichte über eine geplante Senkung des Rundfunkbeitrags.
Es sei "ein Skandal", wenn die Mehreinnahmen nicht für eine
Korrektur des Rundfunkbeitragsrechts eingesetzt würden. Bauer
forderte die Ministerpräsidentenkonferenz auf, die bis 2012 wirksame
Rundfunkbeitragsbefreiung zugunsten behinderter Menschen
wiederherzustellen. Seit 2013 ist das neue Rundfunkbeitragsrecht in
Kraft. Es sieht eine Aufhebung der Beitragsbefreiung für behinderte
Menschen vor. Im Deutschen Behindertenrat (DBR) haben sich alle
wichtigen Organisationen behinderter und chronisch kranker Menschen
zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen, das mehr als 2,5
Millionen Betroffene in Deutschland repräsentiert. Der Sozialverband
Deutschland (SoVD) hat am 3. Dezember 2013 den Vorsitz im Sprecherrat
des DBR für das Jahr 2014 übernommen.

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs



Pressekontakt:
Kontakt:
Benedikt Dederichs
SoVD-Bundesverband
Pressestelle
Stralauer Str. 63
10179 Berlin
Tel.: 030/72 62 22 129/ Sekretariat -123
Fax: 030/72 62 22 328
E-Mail: pressestelle@sovd.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  LVZ: Niebel: Karenzzeiten für Politiker werden richtig teuer WTPG: Die Pflegeheime mehr in den Fokus rücken! / Baden-Württemberg: Kabinett verabschiedet Gesetzesentwurf zum neuen Heimrecht
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.02.2014 - 13:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1026268
Anzahl Zeichen: 1973

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 335 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rundfunkbeitrag:
Behindertenrat fordert Rückkehr zum Nachteilsausgleich
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Deutscher Behindertenrat (DBR) (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Deutscher Behindertenrat: Armut brennt Menschen mit Behinderungen unter den Nägeln (FOTO) ...
"Wird über Armut gesprochen, dann geht es oft um Alleinerziehende, um Langzeitarbeitslose, um Menschen mit Migrationshintergrund. Aber um Menschen mit Behinderungen? Sie kommen in der Armutsdebatte viel zu wenig vor", sagte Adolf Bauer, Sprecherratsvorsitzender des Deutschen Behind

Enttäuschende Einigung zum europäischen Barrierefreiheitsgesetz ...
"Wir begrüßen, dass die EU endlich eine Einigung zum europäischen Barrierefreiheitsgesetz gefunden hat. Doch leider bleibt der Text hinter dem zurück, was möglich und notwendig gewesen wäre", erklärt DBR-Sprecher und SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich des am 8. November erzi


Weitere Mitteilungen von Deutscher Behindertenrat (DBR)


LVZ: Niebel: Karenzzeiten für Politiker werden richtig teuer ...
Der frühere Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat auf die teuren Folgen einer Karenzzeit-Regelung für Ex-Regierungsmitglieder hingewiesen. Gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Freitag-Ausgabe) sagte Niebel: "Wer Karenzzeiten einführen will, der muss wissen, dass d

Kölner Stadt-Anzeiger: Sozialethiker Emunds kritisiert neues Sozialwort der Kirchen scharf: einschläfernd, profillos, im Kontrast zum Grundanliegen des Papstes ...
Der Frankfurter Sozialethiker Bernhard Emunds, Mitverfasser des Wirtschafts- und Sozialworts der Kirchen von 1997, hat das Nachfolgepapier als nichtssagend und mutlos kritisiert. "Das gepflegte Sowohl als auch, das sich als Tenor abzeichnet, wird keine Diskussionen anregen, sondern sie eins

Kölner Stadt-Anzeiger: Ära Meisner endet Freitag - Annahme des Rücktrittsgesuchs durch den Papst wird am Mittag bekannt gegeben. Reform-Katholiken ziehen kritische Bilanz ...
Fast auf den Tag genau nach 25 Jahren endet am Freitag die Zeit von Kardinal Joachim Meisner als Erzbischof von Köln. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag-Ausgabe) unter Berufung auf Meisners Umgebung berichtet, soll um 12 Uhr - zeitgleich in Köln und Rom - die Annahme seines Rü

Westfalen-Blatt: zum Wulff-Urteil ...
Christian Wulffs Richter hat gesprochen. Er ahnt, dass sein Freispruch erster Klasse medial nur von kurzer Wirkdauer sein wird. Deshalb hinterlässt uns Frank Rosenow deutsche Hauptsätze wie in Stein gemeißelt: »Es gibt nur schuldig oder unschuldig. Ein bisschen schwanger geht nicht.« Und: Â


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z