Mitteldeutsche Zeitung: zu Linke

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(ots) - SPD und Grünen vorzuwerfen, sie hofierten Faschisten
und Antisemiten, ist gemein. Gleiches gilt für die Bemerkung Sahra
Wagenknechts, Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) betreibe
eine zutiefst heuchlerische Politik. Umgekehrt wird ein Schuh draus.
Wer wie die Linken in der Linken monatelang davon spricht, dass die
Europäische Union undemokratisch und militaristisch sei, und es dann
in Ordnung findet, wenn Wladimir Putin Soldaten in Bewegung setzt,
der demonstriert Doppelbödigkeit. Wagenknecht und ihren Weggefährten
geht es fraglos darum, das zarte Pflänzchen einer rot-rot-grünen
Machtperspektive, das die Parteispitze so eifrig bewässert, kaputt zu
trampeln. Dennoch ist es falsch von der SPD, ausgerechnet Gregor
Gysi auszuladen. Denn der Fraktionsvorsitzende ist eben kein
Demagoge, sondern eher ein Brückenbauer. Die SPD sollte den Schritt
revidieren.



Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200



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Warnstreiks im öffentlichen Dienst
Rituale und Vorurteile
BERNHARD HÄNEL
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Datum: 17.03.2014 - 20:14 Uhr
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