Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Steuerhinterziehung/Selbstanzeigen

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Steuerhinterziehung/Selbstanzeigen

ID: 1057356
(ots) - Wenn die Regeln für die Selbstanzeige bei
Steuerhinterziehung weiter verschärft werden, lässt sich das
zumindest mit einem Argument rechtfertigen: Steuersünder hatten im
vergangenen Jahrzehnt viele Gelegenheiten, um sich beim Fiskus zu
offenbaren. Wer die Chancen nicht genutzt hat, muss künftig mehr
zahlen.

Richtig ist, dass die Selbstanzeige erhalten bleibt. Mit der
Abschaffung hätte sich der Staat selbst geschadet. In der Diskussion
wird übersehen, dass die Milliardeneinnahmen aus Selbstanzeigen nur
fließen, weil Steuersünder mit den Behörden zusammenarbeiten. Ohne
die Mitwirkung der Steuerhinterzieher wäre der finanzielle Schaden
größer.

Bund und Länder müssen mit den geplanten Verschärfungen aufpassen,
dass sie den Bogen nicht überspannen. Der Praxistest steht noch aus.
Wenn die Finanzmister die Korrektur von Fehlern bei der
Umsatzsteuer-Voranmeldung, die im Alltag häufig vorkommt, sofort mit
einem saftigen Strafzuschlag belegen wollen, geht das eindeutig zu
weit.



Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF   Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Koalition/Flexirente
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.05.2014 - 22:04 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1057356
Anzahl Zeichen: 1360

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Stuttgart



Kategorie:

Bundesregierung



Diese Pressemitteilung wurde bisher 308 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Steuerhinterziehung/Selbstanzeigen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten zur Ankündigung von Grünen und FDP, mit der SPD zu sondieren ...
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale

"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H

Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit


Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung


Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Koalition/Flexirente ...
Flexirente: Hinter dieser Vokabel aus dem Wörterbuch für Politreklame verbirgt sich eine vernünftige Idee: In Zeiten des Fachkräftemangels ist es sinnvoll, älteren Arbeitnehmern einen flexiblen Übergang in den Ruhestand zu ermöglichen und denen, die das wünschen, die weitere Beschäfti

"EEG-Reform droht Bürgerenergie auszubooten": Kommentar von Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy anlässlich der bundesweiten Energiewende-Demo am 10. Mai in Berlin ...
"Die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes führt schon jetzt zu viel Verunsicherung bei vielen kleineren und lokalen Akteuren der Ökostrombranche, bei hunderten Genossenschaften und Bürgerenergie-Projekten. Sie alle fühlen sich sinnbildlich ausgebootet und könnten künftig gegenübe

ZDF-Politbarometer Mai 2014 / Ukraine: Mehrheit in großer Sorge vor Krieg / Steuermehreinnahmen: Vorrang für Schuldenabbau (FOTO) ...
Mit 71 Prozent macht sich eine deutliche Mehrheit der Deutschen sehr große (24 Prozent) oder große (47 Prozent) Sorgen, dass es infolge der Ukraine-Krise zu einem Krieg in der Region kommt. 20 Prozent fürchten dies nicht so sehr, und nur 5 Prozent äußern gar keine Sorge (weiß nicht: 2

Mit Mehrweg- und Pfandsystemen gegen Umweltvermüllung ...
Anlässlich des morgigen "European Clean-Up Days" fordert die Deutsche Umwelthilfe, europaweit Abfall zu vermeiden und die Landschaftsvermüllung zu stoppen Europa hat ein Müllproblem. Darauf macht der "European Clean-Up Day 2014" am morgigen Samstag (10.5.2014) aufmerksa


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z