Welthungerhilfe kritisiert Sparkurs der Bundesregierung / Haushalt 2015: Entwicklung - Nein Danke! /

Welthungerhilfe kritisiert Sparkurs der Bundesregierung / Haushalt 2015: Entwicklung - Nein Danke! / Das Entwicklungsjahr der Superlative wird im Haushaltsplan der Bundesregierung weitestgehend ignoriert

ID: 1105847
(ots) - Die Welthungerhilfe hat das stagnierende
Entwicklungsbudget im Haushaltsentwurf der Bundesregierung anlässlich
der heutigen Haushaltsberatungen kritisiert. "Kurz bevor in New York
die neue Entwicklungsagenda verabschiedet wird und Deutschland den
G7-Gipfel ausrichtet, erhöht der Bundestag den Entwicklungsetat um
nur 0,03 Prozent", sagt der Generalsekretär der Welthungerhilfe, Dr.
Wolfgang Jamann. "Das ist das falsche Signal für ein Jahr, in dem die
Weichen der Entwicklungszusammenarbeit neu gestellt werden." Damit
gefährde die Bundesregierung nicht nur Versprechen aus dem
Koalitionsvertrag, sondern ignoriere auch das 0,7-Prozent-Ziel der
Industrieländer- und das, obwohl humanitäre Krisen immer
bedrohlichere Ausmaße annehmen.

"Wichtige Sonderinitiativen zur Bekämpfung des Hungers oder zur
Unterstützung der Flüchtlinge lassen sich mit dem stagnierenden
Budget nicht bezahlen", sagt Jamann. Deutschland solle sich an
Großbritannien orientieren, das sein Entwicklungsbudget trotz der
Finanz- und Wirtschaftskrise stetig erhöht hat. Die Industrieländer
der Vereinten Nationen hatten sich schon 1970 das Ziel gesetzt, 0,7
Prozent ihres Bruttonationaleinkommens für öffentliche
Entwicklungszusammenarbeit einzusetzen; bislang haben jedoch nur fünf
Staaten das Ziel erreicht.

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten
Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie leistet Hilfe aus einer Hand:
Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu
langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit
einheimischen Partnerorganisationen nach dem Prinzip der Hilfe zur
Selbsthilfe. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 7.350
Projekte in 70 Ländern mit 2,66 Milliarden Euro gefördert - für eine
Welt ohne Hunger und Armut.



Pressekontakt:
Deutsche Welthungerhilfe e. V.


Pressestelle
Friedrich-Ebert-Straße 1
53173 Bonn

Ansprechpartner:
Marc Groß
Pressesprecher
Telefon 0228 / 22 88 -114
Mobil 0172 - 25 25 962
marc.gross@welthungerhilfe.de

Assistenz: Brita Wirsum
Tel 0228 / 22 88 -438
Fax 0228 / 22 88 99- 99438

presse@welthungerhilfe.de

www.welthungerhilfe.de

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Ohoven: Arbeitskosten schwächen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Bundesverfassungsgericht/Hartz-IV-Urteil
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.09.2014 - 15:36 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1105847
Anzahl Zeichen: 2465

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Bonn/Berlin



Kategorie:

Bundesregierung



Diese Pressemitteilung wurde bisher 325 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Welthungerhilfe kritisiert Sparkurs der Bundesregierung / Haushalt 2015: Entwicklung - Nein Danke! / Das Entwicklungsjahr der Superlative wird im Haushaltsplan der Bundesregierung weitestgehend ignoriert"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Deutsche Welthungerhilfe e.V. (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Welthungerhilfe stellt Jahresbericht 2025 vor und gibt aktuellen Ausblick / Globale Krisen, sinkende Hilfen: Wie weltweiter Hunger dennoch überwunden werden kann ...
Die Welt steht vor einer doppelten Herausforderung: Während Kriege, wie etwa im Sudan oder Nahen Osten, Klimakrise und wirtschaftliche Unsicherheiten den Hunger weiter verschärfen, gehen die Mittel für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit weltweit zurück. 2025 waren Millionen Mensche

Venezuela: Zwei Wochen nach den Beben / Tausende brauchen weiter Hilfe / Welthungerhilfe unterstützt mit 200.000 Euro Nothilfe für Betroffene ...
Zwei Wochen nach den schwersten Erdbeben in Venezuela seit mehr als einem Jahrhundert wird das Ausmaß der Katastrophe immer deutlicher. Laut Angaben der Vereinten Nationen kamen bislang 3.685 Menschen ums Leben, rund 18.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren. Zudem gelten noch 30.000 nach Angaben

"Kompass 2026" von Terre des Hommes und Welthungerhilfe: Bundesregierung reformiert Entwicklungspolitik - bei Neuausrichtung und Finanzierung bleibt weiterer Handlungsbedarf ...
Ein Jahr nach dem Start der neuen Bundesregierung ziehen Terre des Hommes und Welthungerhilfe im aktuellen Kompass 2026 Bilanz: Die Reform der Entwicklungspolitik enthält viele relevante Punkte, bleibt aber hinter dem zurück, was angesichts der globalen Krisen nötig wäre. Terre des Hommes und We


Weitere Mitteilungen von Deutsche Welthungerhilfe e.V.


Ohoven: Arbeitskosten schwächen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands ...
"Die steigenden Arbeitskosten schwächen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen. Die Bundesregierung sollte jetzt durch Strukturreformen bei den Sozialversicherungen Unternehmen und Arbeitnehmer entlasten." Das erklärte der Präsident des Bundesverbandes mi

Rechtsgutachten: Gesetzlich auferlegter Zwang zur Tarifeinheit ist verfassungswidrig ...
Es gibt keine erkennbare Rechtfertigung für einen Eingriff in das Recht der Koalitionsfreiheit, wie dies mit einer gesetzlich auferlegten Tarifeinheit einhergehen würde. Die Bundesregierung läuft Gefahr, mit der angestrebten gesetzlichen Festschreibung der Tarifeinheit nach dem betriebsbezoge

AfD will Anti-Stress-Verordnung für Andrea Nahles ...
Die Alternative für Deutschland begrüßt den Plan der sozialdemokratischen Kabinettsmitglieder, der Frauenquote an börsenorientierten Unternehmen einer Anti-Stress-Verordnung folgen zu lassen. Wie verlautet, will Bundessozialministerin Andrea Nahles durch ein Verbot der Dauererreichbarkeit üb

ARD-DeutschlandTrend September 2014: Knappe Mehrheit der Deutschen für größeres Engagement Deutschlands bei internationalen Krisen ...
Sperrfrist: 04.09.2014 22:55 Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist. 56 Prozent der Deutschen finden es grundsätzlich richtig, dass sich Deutschland künftig stärker bei internationalen Krisen engagieren soll. 4


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z