Mitteldeutsche Zeitung: zu Bundeswehr
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seit langem gepflegten Kultur zu tun, die Unerfreuliches gern unter
den Tisch fallen lässt. Sie hat es mit einem Finanzminister zu tun,
der weit weniger Geld rausrückt, als sie eigentlich bräuchte. Die
Rüstungsindustrie wiederum ist nicht verlässlich. Und schließlich ist
von der Leyen die große Ungeliebte des Kabinetts. Im Kanzleramt
schaut man kritisch auf sie. Gleiches gilt für die
Unionsfraktionsführung unter Volker Kauder. In der SPD hat man schon
deshalb ein Interesse, die Zähe klein zu machen, weil die auf ewig
unbesiegbare Angela Merkel längst genug Frust auslöst. So sehr
Ursula von der Leyen den Job der Verteidigungsministerin wollte, so
sehr wünschen all die anderen, dass sie endlich einmal scheitert.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 28.09.2014 - 17:35 Uhr
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