Immer mehr Erwerbstätige von Armut bedroht

Immer mehr Erwerbstätige von Armut bedroht

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Immer mehr Erwerbstätige von Armut bedroht



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"Dass immer mehr Menschen in allen Erwerbsformen von Armut bedroht sind, weil sie atypisch beschäftigt sind, ist ein Ergebnis der Politik der letzten zehn Jahre", kommentiert Kornelia Möller die aktuellen Untersuchungsergebnisse des Statistischen Bundesamtes zum Thema "Niedrigeinkommen und Erwerbstätigkeit. "Verantwortlich dafür sind diejenigen, die die Hartz-Gesetze und die Agenda 2010 ins Leben gerufen haben und sie bis heute verteidigen", so die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Möller weiter:

"Das Statistische Bundesamt weist nach, dass unabhängig vom Konjunkturzyklus seit 1998 der Anteil der Normalarbeitsverhältnisse um 6,6 Prozentpunkte gefallen, der Anteil der atypischen Beschäftigung um 6,0 Prozentpunkte gestiegen ist. Fast die Hälfte der atypisch Beschäftigten bezieht einen Bruttostundenlohn unterhalb der Niedriglohngrenze. Zugleich ist generell bei allen Formen atypischer Beschäftigung ein Anstieg des Armutsrisikos festzustellen, am stärksten in Einpersonenhaushalten, wo der Anteil von Personen mit Armutsrisiko von 20,2 auf 28,8 Prozent gewachsen ist. Besonders verheerend wirkt sich diese Entwicklung auf die Altersrenten aus. Altersarmut ist damit millionenfach programmiert.

DIE LINKE gibt darauf klare Antworten: 'Mindestlohn gerade jetzt!' und 'Hartz IV abwählen!'."


F.d.R. Christian Posselt



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drucken  als PDF  Zusatzbeiträge - unsozial kommt bereits vor der Wahl Anwalt rät bei Steuerhinterziehung zur Selbstanzeige
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Datum: 19.08.2009 - 21:34 Uhr
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