Allg. Zeitung Mainz: Hass bekämpfen / Kommentar zu IS

Allg. Zeitung Mainz: Hass bekämpfen / Kommentar zu IS

ID: 1124018
(ots) - Mit dem deutschen Strafgesetzbuch gegen
islamistische Terroristen zu Felde ziehen, die sowohl mit schwerem
Kriegsgerät feuern als auch vor laufenden Kameras Gefangene
enthaupten? Ist das nicht kleinkariert, so, als wollte man eine
Krebsgeschwulst mit Kamillentee bekämpfen? Nein, bei Lichte besehen
nicht. Zwar ist die Schaffung neuer oder Verschärfung existierender
Straftatbestände keineswegs ein Allheilmittel, sondern - im Gegenteil
- manchmal nur Ausdruck von Hilflosigkeit. Im Fall IS allerdings gibt
es tatsächlich klare Anzeichen für Gesetzeslücken. Da ist es dann
unabdingbar, Abhilfe zu schaffen. Unterstrichen wird damit zudem,
dass Straftatbestände auch die Aufgabe haben, Verhaltensweisen mit
einem Unwerturteil zu belegen. Strafrecht soll nicht nur strafen,
sondern auch ein Wertegefüge verdeutlichen, an das sich jeder zu
halten hat. Nun mag man einwenden, einen IS-Terroristen, der von Hass
beseelt ist und vom Paradies träumt, werde dies kaum beeindrucken.
Mag sein. Aber wenn mit neuen Gesetzen verhindert wird, dass junge
Menschen in die Fremde aufbrechen, um sich zum Gotteskrieger
ausbilden zu lassen, dann ist schon etwas gewonnen. Noch wichtiger
wäre es allerdings, vorbeugend herauszufinden, warum junge Menschen
das tun. Hier sind, einmal mehr, Eltern und Lehrer gefragt, Freunde,
das Umfeld. Was bislang zu erkennen ist, wenn nach Motiven angehender
Dschihadisten gefragt wird, ist eine beängstigende Mixtur: Es geht um
Entwurzelte, Frustrierte, Erfolglose, oft auch Verwirrte, fasziniert
und fanatisiert von den Heilsversprechen Hass predigender
Rattenfänger. Die Versuche, Letzteren das Handwerk zu legen, sind bei
Weitem noch nicht konsequent genug.



Pressekontakt:
Allgemeine Zeitung Mainz
Florian Giezewski
Regionalmanager
Telefon: 06131/485817
desk-zentral@vrm.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Das Erste, Dienstag, 21. Oktober 2014, 5.30 - 9.00 Uhr
Gäste im ARD-Morgenmagazin Weser-Kurier: Kommentar von Mirjam Moll zur Kommissars-Kür in Brüssel
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.10.2014 - 19:41 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1124018
Anzahl Zeichen: 2033

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Mainz



Kategorie:

Außenhandel



Diese Pressemitteilung wurde bisher 299 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Allg. Zeitung Mainz: Hass bekämpfen / Kommentar zu IS"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Allgemeine Zeitung Mainz (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Korte im VRM-Podcast: Ampelaustritt der FDP ist möglich ...
Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte hält einen Austritt der FDP aus der Berliner Ampelkoalition für möglich. "Die Ergebnisse der FDP bei den vergangenen Landtagswahlen befinden sich im kaum noch messbaren Bereich", sagt Korte im neuen Podcast der VRM "Korte &

Es bleibt ein Störgefühl / Kommentar von Jens Kleindienst zum Karlsruher AfD-Urteil ...
Als demokratisch gewählter Vertretung des Volkes kommt dem Bundestag "bei der Gestaltung seiner inneren Organisation und des Geschäftsgangs ein weiter Spielraum zu". So hat es das Bundesverfassungsgericht jetzt bekräftigt - und sich damit selbst große Zurückhaltung auferlegt. Einzige

Wir brauchen eine Vision für unser Land / Kommentar von Dennis Rink zum Zustand Deutschlands ...
Wohin führt unsere Reise? Befindet sich Deutschland wirklich im Sinkflug? Und was bedeutet das für uns? Umfragen bestätigen regelmäßig, dass wir Deutsche uns diese Frage immer häufiger stellen - und dass wir Sorgen haben. Können wir hier noch sicher leben? Bleibt die Demokratie die sattelfest


Weitere Mitteilungen von Allgemeine Zeitung Mainz


Das Erste, Dienstag, 21. Oktober 2014, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin ...
8.05 Uhr, Jürgen Trittin, Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied Auswärtiger Ausschuss, Thema: Strategie gegen IS Pressekontakt: WDR Presse und Information, Annette Metzinger, Tel. 0221-220-7101 Agentur Ulrike Boldt, Tel. 02150 - 20 65 62

WAZ: Frankreichs gefährliches Spiel. Kommentar von Christian Kerl zu Konjunkturprogrammen ...
Mit diesem Vorschlag hat sich die französische Regierung keinen Gefallen getan: Paris spart nur, wenn Berlin investiert? Wohlwollend betrachtet ist das französische Plädoyer für ein 50-Milliarden-Investitionspaket Deutschlands der Versuch einer Gesichtswahrung. Die französische Regierung is

Märkische Oderzeitung: Die Märkische Oderzeitung Frankfurt (Oder) kommentiert das deutsch-französische Ministertreffen: ...
Der Vorschlag, der jetzt aus Frankreich kommt - wir sparen ein, was ihr in Deutschland zusätzlich investiert - ist in dieser Form mehr als komisch und keineswegs "ein gutes Gleichgewicht". Denn was hätte Frankreich davon, wenn Deutschland beispielsweise mit Milliardensummen seine mar

neues deutschland: Deutsch-französische Kontroversen: Das Dogma des Stärkeren ...
Es gab Zeiten, da wurden die engen deutsch-französischen Beziehungen vielerorts in Europa von Besorgnis begleitet: Die regelmäßigen Vorab-Absprachen zwischen den beiden mächtigsten Wirtschaftsnationen degradierten die EU-Gipfeltreffen oft zu bloßen Abnickveranstaltungen. Das sieht heute ganz


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z