Mitteldeutsche Zeitung: zu Studie Friedrich-Ebert-Stiftung
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rechtsextreme und menschenfeindliche Einstellungen insgesamt eher
zurückgegangen sind. Gerade in der Mitte der Gesellschaft sei aber
eine wachsende Anfälligkeit für rechtspopulistische Haltungen zu
beobachten. 17, 4 Prozent der Befragten glauben, dass Ausländer in
erster Linie hierherkommen, um den Sozialstaat auszunutzen. 23
Prozent meinen, Deutschland brauche jetzt eine starke Partei, die die
Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert. Gegen den drohenden sozialen
Wandel, so legt die Studie nahe, wird einmal mehr versucht, das
Nationale als schützendes Bollwerk zu mobilisieren. Was für ein
Irrtum. Es erfordert weiterhin große Mühe zu begreifen, dass
gesellschaftliches Fortkommen in nationaler Selbstbeschränkung nicht
zu haben ist.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 20.11.2014 - 19:19 Uhr
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