Weser-Kurier: Kommentar von Doris Heimann zu Putins Rede

Weser-Kurier: Kommentar von Doris Heimann zu Putins Rede

ID: 1144623
(ots) - Die Rede von Wladimir Putin zur Lage der Nation
zeigt anschaulich, wie sich Russlands Präsident immer mehr in seine
Parallelwelt hineinsteigert. Die von Russland eroberte Krim
stilisiert er nun zum Nationalheiligtum - dabei waren es äußert
profane, nämlich geopolitische und machtstrategische Gründe, die
Moskau zur Landnahme bewegt hatten. Washington, dessen Hand der
Kremlchef überall im Spiel sieht, zündelt bei Russlands Nachbarn
gegen Moskau. Und die "alten Gegner" Russlands sind dabei, einen
"Eisernen Vorhang" um Putins Reich zu ziehen. Nur ist dessen Armee
mächtig, kampferprobt und mutig. Man weiß nicht, ob Putin diese
Hirngespinste wirklich selbst glaubt - oder ob er sie nur ausbreitet,
um das heimische Publikum ruhig zu stellen. Denn durch die Rubelkrise
haben viele Russen bereits jetzt ein Drittel ihrer Ersparnisse und
Einkünfte verloren. Die Wirtschaft driftet in die Rezession, die
Unsicherheit in der Bevölkerung wächst. Umso wichtiger ist es für
Putin, eine Burgmentalität zu beschwören. Bislang verfängt die
Rhetorik. Putins Popularitätswerte liegen bei 80 Prozent. Doch was,
wenn sein Stern sinkt? Welches heilige Land braucht er dann, um seine
Macht zu erhalten? Angesichts der neuesten Drohungen möchte man sich
das lieber nicht ausmalen.



Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Allg. Zeitung Mainz: Bruchlinien / Kommentar zu Putin Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Russland/Putin
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.12.2014 - 20:37 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1144623
Anzahl Zeichen: 1578

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Bremen



Kategorie:

Außenhandel



Diese Pressemitteilung wurde bisher 158 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Weser-Kurier: Kommentar von Doris Heimann zu Putins Rede"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Weser-Kurier (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Stiglitz lobt deutsches Sondervermögen ...
Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz hat das deutsche Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz begrüßt: "Die Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum können erheblich sein. Daran besteht kein Zweifel", sagte der Chefökonom d

Banaszak: Grüne wollen Borkum-Abkommen verhindern ...
Der Parteichef der Grünen, Felix Banaszak, sieht sich durch Entscheidung des Bundesrats, keine Stellungnahme zum Gesetzes über ein Unitarisierungsabkommen mit den Niederlanden im Rahmen der geplanten Gasförderung vor Borkum abzugeben, bestätigt: "Ich halte es weiterhin für notwendig, dass

Neue Nato-Vorgaben: Der Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschuss, Thomas Röwekamp (CDU), spricht sich für eine allgemeine Dienstpflicht aus ...
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages, der Bremer CDU-Abgeordnete Thomas Röwekamp, spricht sich im "WESER-KURIER" (Bremen) wegen der neuen Nato-Vorgaben zur künftigen Truppenstärke der Bundeswehr für eine allgemeine Dienstpflicht aus. "Aus meiner Si


Weitere Mitteilungen von Weser-Kurier


Allg. Zeitung Mainz: Bruchlinien / Kommentar zu Putin ...
Er ist schlau, gerissen und nahezu skrupellos, wenn es um den Ruhm Russlands geht und damit um seinen eigenen. Wladimir Putin ist als Gegner überaus ernst zu nehmen. Seine jüngste Blut-und-Boden-Rede erreicht neue Dimensionen: Er verknüpft die Erinnerung an den Sieg gegen Hitler mit der angeb

Märkische Oderzeitung: Die "Märkische Oderzeitung" in Frankfurt (Oder) schreibt zu Russland/EU/Putin: ...
Es stimmt ja nicht, dass die Europäer im vergangenen Jahr nicht auch immer wieder versucht hätten, neben den Sanktionen auch Brücken zu bauen. Derzeit wird das gerade über die OSZE wieder versucht. Unter anderem auch deshalb, weil ein wirtschaftlich weiter geschwächtes Russland politisch nu

neues deutschland: Hilfe zur Selbsthilfe ...
Selbst der US-Präsident konnte die Rede seines russischen Amtskollegen zur Lage der Nation kaum erwarten. Warum sonst platzierte er seine Kritik noch vor den Auftritt des Rivalen. Dass Putin improvisiere und von der Eskalation überrascht worden sei, war dann eine steile These. Die passte so gar

Westfalenpost: Israel ...
Wenn es etwas gibt, was der Nahe Osten derzeit nicht gebrauchen kann, dann ist es eine instabile Regierung in Israel. Wenn es etwas gibt, was der Nahe Osten derzeit noch weniger gebrauchen kann, dann ist es ein polarisierender Wahlkampf in Israel. Wenn es etwas gibt, was der Nahe Osten überhaupt


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z