stern-RTL-Wahltrend: FDP legt zu, Grüne verlieren - Forsa-Chef Güllner: AfD profitiert nicht von Anschlägen in Paris
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stern-RTL-Wahltrend auf 42 Prozent und könnten damit auch zu Beginn
des neuen Jahres mit ähnlich vielen Stimmen rechnen wie bei der
Bundestagswahl 2013. Die SPD bleibt bei 22 Prozent, die Linke bei 10
Prozent. Die Grünen rutschen im Vergleich zur Vorwoche auf 10 Prozent
ab, während die AfD nun bei 6 Prozent liegt. Die FDP kann sich um
einen weiteren Punkt auf 4 Prozent verbessern. Auf die sonstigen
kleinen Parteien entfallen 6 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und
Unentschlossenen beträgt 28 Prozent.
Weil über das Stuttgarter Dreikönigstreffen der FDP Anfang
vergangener Woche in fast allen Medien berichtet wurde, habe man
wahrgenommen, dass es diese Partei noch gibt, sagt Forsa-Chef Manfred
Güllner. "Eine solche bundesweite Bühne hat der FDP seit ihrem Auszug
aus dem Bundestag gefehlt, und das hat ihr jetzt einen Schub gegeben
auf 4 Prozent - in den alten Bundesländern sogar auf 5." Vor allem
die klassischen FDP-Anhänger aus dem Mittelstand würden gern wieder
eine liberale Partei wählen, so Güllner, "die sind zwar zufrieden mit
der Kanzlerin, aber nicht mit der Politik der Großen Koalition".
Dass die AfD um einen Punkt auf nun 6 Prozent zulegen konnte,
heißt nicht, dass sie von den Terroranschlägen in Paris profitiert
hat. Forsa-Chef Güllner: "Ihr Wert schwankte in der abgelaufenen
Woche jeweils zwischen 5 und 6 Prozent, sodass sie im
Wochendurchschnitt auf 6 Prozent kommt."
Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte vom 5. bis 9. Januar 2015
im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2504
repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine
computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die
statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.
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Datum: 14.01.2015 - 07:05 Uhr
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