stern-RTL-Wahltrend: Kaum Wechselwähler wegen befürchteter Anschläge - Forsa-Chef Güllner: Angst schweißt zusammen
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verändern sich die Werte im stern-RTL-Wahltrend für die meisten
Parteien nicht. Lediglich die FDP verliert im Vergleich zur Vorwoche
einen Prozentpunkt und rutscht wieder auf 3 Prozent. Die
Unionsparteien CDU/CSU bleiben weiter bei 42 Prozent - etwas mehr als
bei der Bundestagswahl 2013. Die SPD verharrt bei 22 Prozent, die
Linke und die Grünen bei jeweils 10 Prozent und die AfD bei 6
Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen 7 Prozent. Der
Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 28 Prozent.
"Die Angst vor terroristischen Gewalttaten schweißt zusammen",
sagt Forsa-Chef Manfred Güllner, "die Bürger verzichten auf
Experimente und bleiben bei ihren Präferenzen - oder scharen sich um
die Staatsmacht und suchen dort Halt." Wenn die Union nicht schon auf
ihrem Zenit wäre, so Güllner weiter, hätte sich das jetzt sicherlich
für sie ausgewirkt. "Das war auch schon nach den verheerenden
Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA der Fall, die die
damals regierende SPD gestärkt hatten." Stimmenzuwächse für extreme
Parteien habe es damals nicht gegeben und gebe es auch heute nicht.
Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte vom 12. bis 16. Januar
2015 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2502
repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine
computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die
statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.
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Datum: 21.01.2015 - 07:05 Uhr
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