Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Bundesregierung/Prostitution

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Bundesregierung/Prostitution

ID: 1169092
(ots) - Auf deutschen Straßen, in Bordellen oder
Privatwohnungen herrschen zum Teil menschenunwürdige Zustände: da
bieten gerade volljährig gewordene Frauen für wenige Euro ihren
Körper an - aus existenzieller Not oder weil sie dazu gedrängt
werden. Zwangs- und Armutsprostitution vor allem von Osteuropäerinnen
gehört zum Alltag hierzulande, weshalb es höchste Zeit ist, die
Liberalisierung des Gewerbes zu revidieren. Der Kompromiss der
Koalition ist da ein wichtiger Schritt, auch wenn er die letzte
Konsequenz vermissen lässt: Der Versuch, das Mindestalter der Frauen
auf 21 Jahre anzuheben, ist an der SPD gescheitert.

Immerhin bemüht man sich nun, mehr Licht ins Dunkel zu bringen,
weshalb die heftige Kritik der Opposition unverständlich ist. Die
Melde- und Beratungspflicht ist keine Stigmatisierung, sondern der
sinnvolle Versuch, einen Zugang zu den Frauen zu bekommen - ohne dass
ein Zuhälter einschüchternd daneben steht. Dies, die Kondompflicht
für Freier und andere nötige Maßnahmen speziell gegen
Bordellbetreiber werden in Zukunft nicht verhindern, dass Deutschland
ein Dorado für Sexkäufer bleibt. Aber die Reform der Prostitution
sollte dazu beitragen, die Geschäftemacherei mit den Frauen und
Ausbeutung zu begrenzen. Mehr war jetzt nicht zu erwarten.



Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  André Schulz zur Vorratsdatenspeicherung: Maas lässt Bevölkerung bewusst im Unklaren
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.02.2015 - 23:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1169092
Anzahl Zeichen: 1643

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Stuttgart



Kategorie:

Bundesregierung



Diese Pressemitteilung wurde bisher 328 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Bundesregierung/Prostitution"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten zur Ankündigung von Grünen und FDP, mit der SPD zu sondieren ...
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale

"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H

Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit


Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung


André Schulz zur Vorratsdatenspeicherung: Maas lässt Bevölkerung bewusst im Unklaren ...
Der Bundesvorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, André Schulz, wirft Bundesjustizminister Heiko Maas im phoenix Tagesgespräch eine bewusst mangelnde Aufklärung und eine ideologische Perspektive in Bezug auf die Vorratsdatenspeicherung vor. Die Vorratsdatenspeicherung, so Schulz

phoenix Runde: Vorbild oder Oberlehrer? Deutschlands Rolle in der EU - Mittwoch, 4. Februar 2015, 22.15 Uhr ...
Es rumort in der EU. Nach der Wahl in Griechenland wächst der Druck auf die Bundesregierung, ihre Sparpolitik aufzugeben. Angela Merkel wirkt zunehmend isoliert. Die Bewunderung für Deutschlands Wirtschaftskraft nimmt ab, Skepsis macht sich breit. Ist die Kritik an der deutschen Politik ber

Nach jüngstem NSA-Skandal: Bundesregierung muss auf No-Spy-Abkommen beharren ...
- Nationale Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V. (NIFIS) fordert zum Schutze nationaler Interessen ein konsequenteres Vorgehen gegenüber der US-Regierung - USA hat international bereits mehrere No-Spy-Abkommen geschlossen, allerdings nur im Rahmen de

TÜV Rheinland: Bundesregierung fördert erneut Dieselpartikelfilter / Informationen über www.bafa.de im Internet / 30 Millionen Euro Förderung durch Bundesumweltministerium ...
Das Bundesumweltministerium stellt 30 Millionen Euro zur Verfügung, damit der nachträgliche Einbau von Abgasreinigungssystemen in Fahrzeugen bezuschusst werden kann. Darauf weist der TÜV Rheinland hin. Die Nachrüstung von Dieselpartikelfiltern wird ab dem 1.Februar 2015 wieder mit 260 Eur


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z