Scharfe Kritik an jüngstem Kopftuchurteil von Berlins Bezirksbürgermeister Buschkowsky
ID: 1186052
Buschkowsky (SPD), hat die Absage an ein pauschales Kopftuchverbot
für muslimische Lehrerinnen durch das Bundesverfassungsgericht scharf
kritisiert:
"Ich empfinde das Urteil als Katastrophe", sagte Buschkowsky am
Freitag im rbb-Inforadio. Die Karlsruher Richter stellten die
Religionsfreiheit des Einzelnen über das staatliche Gebot
wertneutralen Handelns. Das sei ein grober Fehler:
"Ich halte das für ein Zurückweichen, für die Preisgabe eines
elementaren Bausteins unserer Gesellschaft", erklärte der
SPD-Politiker. Religionsfreiheit habe da ihr Ende, wo sie in
allgemein anerkannte Lebensregeln eingreife, betonte Buschkowsky.
Dies gelte insbesondere für die staatliche Schule. Nach Buschkowskys
Worten erschwert das Urteil dadurch den Kampf gegen religiösen
Fundamentalismus.
Das Interview zum Nachhören: http://ots.de/T0MvT
Pressekontakt:
Rundfunk Berlin-Brandenburg
Inforadio
Chef / Chefin vom Dienst
Tel.: 030 - 97993 - 37400
Mail: info@inforadio.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.03.2015 - 15:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1186052
Anzahl Zeichen: 1211
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 206 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Scharfe Kritik an jüngstem Kopftuchurteil von Berlins Bezirksbürgermeister Buschkowsky"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat Arbeitgeber erneut ermahnt, Mitarbeitern - wenn technisch möglich - die Arbeit im Homeoffice zu erlauben. Im ARD-Mittagsmagazin betonte er, das gelte sowohl für die Privatwirtschaft als auch den öffentlichen Dienst. Da gebe es "einige, die haben
Brandenburg will Clearingstelle zu Corona-Schutzimpfungen ...
In Brandenburg sollen zukünftig jüngere, pflegebedürftige Menschen früher gegen COVID-19 geimpft werden können als bisher geplant. Wie der rbb aus dem Gesundheitsministerium erfuhr, hat Ministerin Ursula Nonnemacher (B'90/Grüne) entschieden, eine Clearingstelle einzurichten, die in Absti
Karl Lauterbach (SPD) ruft Spahn zurÜberarbeitung der Impfverordnung auf ...
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ruft Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dazu auf, die aktuell geltende Impfverordnung zu überarbeiten. Die aktuelle Priorisierung von Impfanwärtern vernachlässige pflegebedürftige Hochrisikogruppen, sagte Lauterbach im ARD-Mittagsmagazin: "Dam
Weitere Mitteilungen von Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
Reaktion auf Bertelsmann-Studie zur Kinderarmut: Paritätischer fordert Maßnahmenpaket von Bundesregierung ...
Mit scharfer Kritik an den Prioritäten der Bundesregierung reagiert der Paritätische Wohlfahrtsverband auf eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, wonach in Deutschland mittlerweile jedes sechste Kind unter drei Jahren von Hartz IV lebt. Der Verband fordert den zügigen Ausbau öffentlich geför
neues deutschland: Brandenburger Staatssekretärin: Mehr soziale Gerechtigkeit durch Erbschaftssteuerreform ...
Für die Staatssekretärin im Brandenburger Finanzministerium, Daniela Trochowski, könnte eine grundlegende Reform der Erbschaftssteuer zu mehr sozialer Gerechtigkeit führen. "Es existieren zahlreiche Möglichkeiten, die Erbschaftsteuer fiskalisch und verteilungspolitisch stärker zu nutz
Badische Zeitung:Öffentliches W-LAN / Geschäftliches Interesse Kommentar von Thomas Steiner ...
Im privaten Haushalt aber, wo mit dem offenen W-LAN niemand Geld verdient, gilt auf einmal wieder das Interesse von Labels und Studios. Und von Anwaltsfirmen, die teure Abmahnungen verschicken. Illegale Downloads sind und bleiben illegal. Der Kampf gegen sie sollte sich aber vor allem gegen di
Westfalenpost: Auseinandersetzung mit harten Bandagen / Kommentar von Wilfried Goebels zum Tarifstreit imöffentlichen Dienst ...
Die aktuelle Tarifrunde im Öffentlichen Dienst steht unter einem schlechten Stern. Beide Seiten haben dicke Forderungspakete auf den Verhandlungstisch gelegt, die eine Einigung fast unmöglich machen. Die Gewerkschaften verlangen mehr Lohn, eine höhere Eingruppierung für angestellte Lehrer, di




