Absage der Berliner ZDF-Runde unverständlich

Absage der Berliner ZDF-Runde unverständlich

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Absage der Berliner ZDF-Runde unverständlich



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Die CDU nimmt die Absage der "Berliner Runde" durch den ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender mit Unverständnis entgegen. In den Jahren 2002 und 2005 ergaben sich ähnliche oder sogar gleiche Konstellationen bei den "Berliner Runden" des ZDF, dennoch fanden sie zu Recht statt. Es gibt keinen erkennbaren neuen Grund, jetzt dieses bewährte Diskussionsformat unmittelbar vor der Bundestagswahl abzusagen.
Im Jahre 2002 ließen sich der damalige Bundeskanzler Schröder durch Wolfgang Clement und der Unions-Spitzenkandidat Edmund Stoiber durch Horst Seehofer vertreten. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nahm an diesem Format teil. Diese Sendung wurde im Übrigen von Nikolaus Brender moderiert. 2005 nahm an der ZDF-Runde wiederum die CDU-Vorsitzende teil und Herr Schröder ließ sich abermals durch Herrn Clement vertreten.
Offensichtlich beurteilt der ZDF-Chefredakteur ähnliche oder sogar gleiche Sachverhalte der Jahre 2002 und 2005 nun im Jahre 2009 plötzlich anders. Das ist mehr als unverständlich.


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Datum: 17.09.2009 - 14:34 Uhr
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