Tauber: CDU würdigt 50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel
ID: 1210580
Deutschland und Israel vor 50 Jahren am 12. Mai 1965 erklärt der
Generalsekretär der CDU Deutschlands, Dr. Peter Tauber:
50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen sind ein Grund zur
Dankbarkeit und zur Freude, zugleich ein Ansporn und ein Auftrag für
die Zukunft, sie weiter zu erhalten und zu vertiefen. Selbst heute
noch erscheint es geradezu unvorstellbar, dass es trotz der Schrecken
der Schoah und des unermesslichen Leides gelingen konnte, Beziehungen
zwischen Deutschland und Israel aufzubauen, die mit Begriffen wie
Freundschaft und Vertrauen beschrieben werden. Die
CDU-Parteivorsitzende und Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel drückt
dies aus, wenn sie davon spricht, dass sich die Aufnahme
diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel "vor dem
Hintergrund des von Deutschland begangenen Zivilisationsbruchs der
Schoah auch heute noch wie ein Wunder ausnimmt".
Der 12. Mai 1965 steht für den Beginn dieser einzigartigen
Verbindung. Auf politischer, wissenschaftlicher und kultureller Ebene
beider Länder wird diese Beziehung mittlerweile nahezu
selbstverständlich gelebt wird. Und doch wird das Verhältnis niemals
normal sein, sondern immer besonders und herausragend bleiben. Die
Erinnerung an die gemeinsame furchtbare Vergangenheit wird
Deutschland und Israel auf immer miteinander verbinden. Es ist dem
Mut und der Einsicht der ersten Regierungschefs beider Länder, Konrad
Adenauer und Ben Gurion, zu verdanken, dass die entscheidenden
Schritte aufeinander zu gemacht wurden. Sie wagten den Neuanfang und
Brückenbau über die tiefen Gräben hinweg - getragen von dem Gedanken
gemeinsamer Werte und Interessen.
Im Verhältnis zu Israel gibt es für Deutschland Konstanten, die
nicht zur Disposition stehen. Dazu gehört zuvorderst das
Existenzrecht Israels, das nicht verhandelbar ist. Das Eintreten für
die sichere Existenz Israels hat Angela Merkel 2008 als Teil der
"deutschen Staatsräson" definiert. Dazu gehört zudem die historische
Verantwortung, der sich Deutschland nie wird entziehen können, und
die darin besteht, wie es der Historiker Heinrich August Winkler
formuliert, "sich der Geschichte dieses Landes im Ganzen bewusst zu
werden". Die Freundschaft zu Israel und das Erinnern an die Schoah
ist eine Aufgabe aller Deutschen - auch derjenigen, deren Vorfahren
1945 noch nicht in Deutschland gelebt haben und derjenigen, die noch
zu uns kommen und sich entscheiden, Deutsche zu werden. Für uns alle
besteht als Deutsche auch in der Zukunft die Verpflichtung, die
Erinnerung an die Schoah aufrechtzuerhalten und die Lehren daraus an
die nächste Generation weiterzugeben. Das gilt umso mehr, als es
weiter fremdenfeindliche und antisemitische Einstellungen gibt und
sich Juden in Deutschland Hasstiraden ausgesetzt sehen und sich
bedroht fühlen. Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus
werden wir uns als Christdemokraten stets entschieden entgegen
stellen.
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Datum: 11.05.2015 - 10:30 Uhr
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