WAZ: Hellmich: Affäre um G36 wird wohl nie ganz aufgeklärt
ID: 1216163
Wolfgang Hellmich (SPD), hat Zweifel, ob die Affäre um das Gewehr G36
restlos aufgeklärt wird. "Eine Frage werden wir wahrscheinlich nie
klären können: Die Motive, warum sich jemand bei den Verhandlungen so
und nicht anders verhalten hat", sagte Hellmich der Westdeutschen
Allgemeinen Zeitung (WAZ, Dienstagausgabe).
Die Instrumente der Abgeordneten seien im Vergleich zu einem
Untersuchungsausschuss begrenzt. "Wir können niemanden vorladen. Wir
können einladen. Sie müssen aber nicht erscheinen", so Hellmich. Nach
seiner Beobachtung habe es im Verteidigungsministerium zwei Gruppen
gegeben. "Die einen haben Kritik am Hersteller geübt. Die zweite
Gruppe hat ihre schützende Hand über Heckler & Koch gehalten. Diese
beiden Gruppen haben sich ineinander verhakt", erklärte Hellmich.
Der Ausschuss habe zur Beschaffung und Mängel am Gewehr über 200
Fragen entwickelt. "Die werden wir Schritt für Schritt abarbeiten.
Das wird unsere Arbeit monatelang begleiten", erklärte Hellmich.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) habe drei
Kommissionen mit Untersuchungen beauftragt. Einen ersten
Abschlussbericht erwarte er im September, zwei weitere bis Ende
November.
Der Ministerin bescheinigte er, sie wolle "transparent und
lückenlos aufklären" und ihr Ministerium sauber halten. Hellmich:
"Sie ist ein Profi. Sie will nicht für Fehler die Verantwortung
tragen, die vor ihrer Zeit passiert sind und die sie nicht
verschuldet hat."
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.05.2015 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1216163
Anzahl Zeichen: 1871
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 257 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Hellmich: Affäre um G36 wird wohl nie ganz aufgeklärt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
WAZ: Ministerin fordert schnelle Lösung bei Kita-Streiks ...
Der unbefristete Streik der Erzieher in kommunalen Kindertagesstätten bringt Eltern, Großeltern und Arbeitgeber zunehmend an die Grenzen der Belastbarkeit. Vor der dritten Streikwoche schlug NRW-Familienministerin Ute Schäfer (SPD) angesichts der Notlage vieler Familien Alarm. "Ich a
Weser-Kurier: Kommentar von Michael Lambek zum Schulschwänzer-Arrest in Niedersachsen ...
Egal, von welcher Seite man es betrachtet: Jugendliche, die sich der Schule verweigern, mit Freiheitsentzug zu belegen, ist eine einzige Bankrotterklärung. Tatsächlich fahren die Jugendlichen nicht in den Arrest ein, weil sie nicht zur Schule gegangen sind, sondern, weil weder das Bußgeld fü
Weser-Kurier: Kommentar von Wigbert Gerling zu einer Wahlrechtsreform in Bremen ...
Eine niedrige Wahlbeteiligung ist alles andere als ein rein bremisches Phänomen. Da sollte die politische Wunderwelt eines neuen Wahlrechts in Bremen schon 2011 für Abhilfe sorgen. Die Wählerinnen und Wähler bekamen ganz neue Möglichkeiten: Sie konnten nicht nur eine, sondern fünf Stimmen
WAZ: Gleiche Rechte für alle Ehepaare - Kommentar von Julia Emmrich zur Homo-Ehe ...
Sind schwule Männer schlechtere Väter? Leiden Kinder, wenn sie bei lesbischen Müttern aufwachsen? Das sind Fragen, die man nicht beantworten kann. Denn die Frage ist falsch gestellt: Weil es zu nichts führt, wenn man Elterngruppen vergleicht und so tut, als könne man dabei etwas über die B




