WAZ: Das Risiko trägt der Steuerzahler. Kommentar von Stefan Schulte zum Atomrückbau
ID: 1218006
Deutschland abzuwickeln, lässt sich nur schätzen. 38 Milliarden Euro
stehen dafür in den Konzernbüchern - für den Rückbau der Meiler und
die Endlagerung des Atommülls. Da etwa völlig offen ist, wo das
Endlager entstehen soll, ist es schlechterdings unmöglich, die Kosten
genau vorherzusagen. Die Gefahr, dass doch der Steuerzahler herhalten
muss, lässt sich nicht wegdiskutieren. Zumal die Milliarden zum
Großteil nur virtuell existieren. Das Geld liegt nicht auf dem Konto,
sondern steht etwa als Wert von Kohlekraftwerken in den Büchern.
RWE-Chef Terium räumte unlängst ein, das Geld für den Atom-Rückbau
erst noch verdienen zu müssen. Er führt das freilich als Argument
gegen die geplante Kohleabgabe ins Feld. Nach dem Motto: Wenn die
Regierung unsere Braunkohle plattmacht, kann sie lange auf unser Geld
warten. Was nach Erpressung klingt, fußt auf einem faktischen
Zusammenhang: Die Konzerne müssen weiter Gewinne mit Kohlestrom
erzielen, damit aus dem virtuellen Geld für die Atom-Abwicklung Bares
wird - ob es in einer Stiftung liegt oder nicht.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.05.2015 - 19:33 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1218006
Anzahl Zeichen: 1383
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 278 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Das Risiko trägt der Steuerzahler. Kommentar von Stefan Schulte zum Atomrückbau"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Allg. Zeitung Mainz: Wie kleine Kinder / Kommentar zum Kita-Streik ...
Wir haben es bei den Lokführern gehört: Soll ein Streik wirken, muss er wehtun. So steht es im Handbuch der Ausbildung zum Gewerkschaftsfunktionär. Aber muss Schmerz immer das Mittel der Wahl sein? Nein. Ja, Erzieherinnen und Erzieher dürfen streiken, das ist ihr gutes Recht. Und ja, sie soll
Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel von Reinhard Zweigler zur Vorratsdatenspeicherung ...
Gesetz für die Speicherung von Verkehrsdaten nennt der unglückliche Bundesjustizminister Heiko Maas das jetzt vom Kabinett gebilligte Opus. Doch natürlich geht es um das Reizthema, dass seit Jahren als Vorratsdatenspeicherung umstritten, umkämpft, verurteilt, aber auch vehement gefordert wir
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Christian Kucznierz zur Videoüberwachung ...
Es stimmt: Überwachungskameras garantieren keine Sicherheit. Zudem hinterlassen sie ein mulmiges Gefühl: Bin ich an einem besonders gefährlichen Ort? Was passiert denn eigentlich mit den Bildern? Wie lange werden die gespeichert - und wer sieht mich da eigentlich? Und trotzdem ist Videoüberwach
bpa engagiert sich für vereinfachte Pflegedokumentation / Am 29. Mai in Erfurt: Staatssekretär Laumann stellt Konzept vor ...
Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, stellt am 29. Mai, ab 16.30 Uhr im Erfurter DASDIE, das Konzept der vereinfachten Pflegedokumentation vor. Als mitgliederstärkster Verband im Bereich Pflege erwartet der bpa einen Motivationsschub bei den ambulan




