Mittelbayerische Zeitung: Hauptsache Empörung / Kommentar zum Atommüll-Streit
ID: 1227802
Umweltminister Marcel Huber die Vereinbarung zu den
Atommüll-Zwischenlagern genannt. Dabei trifft dieser Vorwurf besser
auf die Staatsregierung zu. Denn es gibt keinen vernünftigen Grund,
Atommüll nicht auch im Freistaat zu lagern. Das einzige Argument der
CSU ist die lange Anfahrt der Castoren. Das schien allerdings nie ein
Problem zu sein, als das Zeug aus dem Land geschafft wurde oder
wiederaufbereitet in die Atommeiler zurückkam. Auch die Drohung, die
Energiewende scheitern zu lassen, erscheint seltsam: Schließlich
würde beim Atomwiedereinstieg das Atommüllproblem langfristig noch
größer. Abgesehen davon trägt die CSU jetzt schon mit ihrer
Blockadehaltung nicht allzu viel zum Gelingen der Energiewende bei.
Niemand möchte gerne radioaktives Material in seinem Bundesland
herumliegen haben. Doch das ständige Bemühen des "Wir gegen alle",
mit dem die CSU sich bei den Wählern einschmeichelt, wird irgendwann
nach hinten losgehen.
Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
nachrichten@mittelbayerische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.06.2015 - 19:27 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1227802
Anzahl Zeichen: 1259
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Regensburg
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 202 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mittelbayerische Zeitung: Hauptsache Empörung / Kommentar zum Atommüll-Streit"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mittelbayerische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zukunft geMAInsam gestalten, so hatten die DGB-Gewerkschaften den gestrigen Tag der Arbeit, nun ja nicht besonders originell, überschrieben. Das fade Motto täuscht freilich nicht darüber hinweg, dass die Gewerkschaften hierzulande vor riesigen Herausforderungen stehen. Nach zweieinhalb Jahren C
Als Ministerin untragbar Anne Spiegel hat mit ihrem Verhalten nach der Flutkatastrophe an der Ahr ihre Glaubwürdigkeit verspielt. Notfalls muss der Kanzler sie rauswerfen. Von Reinhard Zweigler ...
Was waren die Beileidsbekundungen der heutigen Bundesfamilienministerin Anne Spiegel von den Grünen eigentlich wert, die den Hochwasseropfern an der Ahr Betroffenheit bekundete? Ihr sei das Herz schwer und die Trauer lasse sie nicht los, sagte sie zu Beginn der Katastrophe. Doch kurz darauf packt
Die Impfpflicht macht Sinn / Gerade weil viele in der gefährdeten Generation Ü60 noch keine Impfung haben, könnte gesetzlicher Druck Unentschlossene zu dem Pieks bewegen. / Von Reinhard Zweigler ...
Es ist schon seltsam, wie schnell das Drama des Ukraine-Krieges das Aufregerthema der vergangenen zwei Jahre in den Hintergrund gedrängt hat. Corona - war da noch was? Gefühlt ist die Pandemie doch schon vorbei, trotz hoher Infektionszahlen. Die in vielen Bundesländern vollzogenen Lockerungen,
Weitere Mitteilungen von Mittelbayerische Zeitung
Gysi hält Merkel für lösungsbereiter als Schäuble ...
Der Fraktionsvorsitzende der Linken, Gregor Gysi, warnt bei phoenix vor den Folgen eines Euro-Austritts Griechenlands und spricht Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr Lösungsbereitschaft zu als Finanzminister Wolfgang Schäuble. "Wenn wir Griechenland rausdrängen aus dem Euro, dann könnt
Bundesumweltministerium und Kernkraft-Betreiber verständigen sich auf Entscheidungsprozess für Rückführung der Wiederaufarbeitungsabfälle ...
Gemeinsame Pressemitteilung von EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall: Das Bundesumweltministerium und die Betreiber der deutschen Kernkraftwerke haben sich auf einen Entscheidungsprozess für die Rückführung sämtlicher Abfälle aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente in Frankreich u
Paritätischer fordert tiefgreifende Neuordnung der europäischen Flüchtlingspolitik ...
Eine tiefgreifende Neuordnung der europäischen Flüchtlingspolitik fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband und verlangt insbesondere von der Bundesregierung mehr Engagement auf diesem Feld. Es sei eine Frage von Humanität und Moral, den Flüchtlingen, die über das Mittelmeer Zuflucht in E
Deutschland droht ein Vertragsverletzungsverfahren wegen anhaltend schlechter Luftqualität ...
Die EU-Kommission hat gestern (18. Juni 2015) ein Mahnschreiben an die deutsche Bundesregierung wegen anhaltender Überschreitung der Grenzwerte für Stickstoffdioxid in der Umgebungsluft verschickt. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Kommission bei der Bundesregierung nachgefragt, mit welche




