Maria Michalk (CDU): "Gesundes Verhalten und Leben fördern, um Diabetes und Adipositas entgege

Maria Michalk (CDU): "Gesundes Verhalten und Leben fördern, um Diabetes und Adipositas entgegenzuwirken"/ Verantwortungsvoller Umgang mit Medikamenten wichtig

ID: 1286418
(ots) - Hohe Ausgaben für Arzneimittel und ein sehr gutes
Gesundheitssystem - das sind die wesentlichen Aussagen des jüngst
veröffentlichten OECD-Berichts. Ein billigeres System ist keine
Lösung. Es müsse weiterhin wirtschaftlich bleiben, sagt Maria
Michalk, gesundheitspolitische Sprecherin der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Die Gesundheitspolitikerin spricht im
Interview mit Pharma Fakten über Gesundheitsprävention,
Qualitätskriterien und eine älter werdende Gesellschaft.

Wie bewerten Sie das Ranking Deutschlands im OECD-Bericht?

Maria Michalk: Niemand kann ernsthaft bestreiten, dass Deutschland
über eine gute Arzneimittelversorgung verfügt. Grundsätzlich gilt,
dass in Deutschland alle Patientinnen und Patienten die Medikamente,
die medizinisch notwendig sind, erhalten und diese von der
Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auch finanziert werden. Das
gilt insbesondere auch für innovative Arzneimittel. Die tendenzielle
Frage, die der Bericht unter anderem aufwirft, ist, ob zuviele
Präparate in Deutschland verschrieben werden, zum Beispiel bei
blutdrucksenkenden Mitteln oder auch bei Antidiabetika.

Wir leben in einer alternden Gesellschaft. Wird der demografische
Faktor ausreichend berücksichtigt?

Michalk: Ob dieser Aspekt im OECD-Bericht ausreichend
berücksichtigt wurde, ist eine Frage die die Wissenschaft beantworten
muss. Ich verweise in diesem Zusammenhang auf das Präventionsgesetz.
Eine gesunde Ernährung, mehr Bewegung in allen Lebensabschnitten und
konsequente Vorsorge werden helfen, auf den Trend zu reagieren. Es
wird immer wichtiger, gesundes Verhalten und Leben zu fördern, um
chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Adipositas
entgegenzuwirken. "Gesund altern" ist die langfristige Antwort auf
die Herausforderungen. Jedenfalls habe ich die Wahrnehmung, dass in


unserer Gesellschaft das Gesundheitsbewusstsein wächst.

Das Deutsche Gesundheitssystem gehört zu den besten weltweit. Muss
das Ziel sein, ein billigeres Gesundheitssystem zu etablieren?

Michalk: Billiges ist selten gut. Unser Gesundheitssystem muss
wirtschaftlich bleiben. Jede Bürgerin und jeder Bürger hat einen
umfassenden Zugang zu Gesundheitsleistungen, den damit verbundenen
medizinischen Innovationen und medizinisch notwendigen Arzneimitteln.
Daran halten wir fest. Ziel muss es sein, die Qualitätskriterien
stärker zu verankern. Mehr Geld ins System zu pumpen, hat sich
oftmals nicht als der richtige Ansatz erwiesen. Die Strukturen müssen
stimmen, weil wir an einer flächendeckenden Versorgung festhalten.

Der Arzneimittelverbrauch verändert sich ebenfalls in der
Struktur, denn wenn es weniger Kinder, aber mehr Ältere in der
Gesellschaft gibt, muss sich das naturgemäß im Verbrauch
widerspiegeln. Wichtig bleibt ein verantwortungsvoller Umgang mit
Medikamenten. Verordnet werden soll das, was auch gebraucht und
genutzt wird.



Pressekontakt:
Stefan Rebein
Andreas Jankowiak
Redaktion Pharma Fakten

www.pharma-fakten.de
E-Mail: redaktion@pharma-fakten.de
http://twitter.com/pharmafakten
Tel.: +49 251 98776-83

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Hampel: Götterdämmerung in der CDU Familiennachzug: CSU treibt Frauen und Kinder in gefährliche Flucht übers Mittelmeer
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.11.2015 - 11:44 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1286418
Anzahl Zeichen: 3474

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Münster



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 437 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Maria Michalk (CDU): "Gesundes Verhalten und Leben fördern, um Diabetes und Adipositas entgegenzuwirken"/ Verantwortungsvoller Umgang mit Medikamenten wichtig"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

PHARMA FAKTEN (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Dynamischer Herstellerabschlag: Rechenfehler mit realen Folgen für Patient:innen und Wirtschaft ...
Mit dem GKV-Sparpaket könnte eine Regelung Realität werden, deren potenziellen Folgen für die Arzneimittelversorgung und den Pharmastandort so gravierend sind, dass sie von der Politik nicht gewollt sein können. Dominik Rosz, Lead Pricing and Access Strategy beim Unternehmen Astellas, appelliert

Mehr klinische Studien: Für die Zukunft der Medizin, für die Wirtschaft ...
Eigentlich müsste sich die Politik viel stärker als bisher dafür einsetzen, mehr klinische Studien nach Deutschland zu holen. Denn dann würden nicht nur mehr Patient:innen frühzeitig von innovativen Behandlungsansätzen profitieren. Gleichzeitig würde das auch bedeuten: Die Mediziner:innen hie

No-Go: Wenn Sparmaßnahmen die Arzneimittelversorgung schwächen ...
Wie gelingt es, die Beitragssätze in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu stabilisieren? Dazu hat die von Gesundheitsministerin Nina Warken eingesetzte FinanzKommission Gesundheit (FKG) ihren ersten Bericht veröffentlicht. Die Bundesregierung hat nun die Qual der Wahl, welche der 66 Empfe


Weitere Mitteilungen von PHARMA FAKTEN


Hampel: Götterdämmerung in der CDU ...
Zur aktuellen Debatte um den Familiennachzug in der Asylkrise erklärt das AfD-Vorstandsmitglied Paul Hampel: "Götterdämmerung in der CDU, Frau Merkel steht zunehmend isoliert in der eigenen Partei dar. Es ist zwar bitter nötig, dass nun endlich in der Union über die Sinnhaftigkei

Adolf Bauer für weitere vier Jahre Präsident des Sozialverband Deutschland ...
Mit einem deutlichen Votum haben die Delegierten der SoVD-Bundesverbandstagung Präsident Adolf Bauer wiedergewählt. Der Präsident des Sozialverband SoVD, Adolf Bauer, wurde am Wochenende von den Delegierten der 20. Ordentlichen Bundesverbandstagung mit deutlicher Mehrheit im Amt bestä

Mitteldeutsche Zeitung: Leitfaden für schnelle Integration von Flüchtlingen ...
Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt sollen nicht erst nach Wochen und Monaten, sondern schneller integriert sowie stärker über Rechte und Pflichten in Deutschland aufgeklärt werden. Die Landes-Integrationsbeauftragte Susi Möbbeck kündigte gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung (Montagausgabe) an,

Badische Zeitung: Dreister Alleingang / Kommentar von Karl-Heinz Fesenmeier ...
De Maizières Vorgehen ist ein Affront gegen die Kanzlerin sowie gegen ihren Amtsleiter und Chefkoordinator in der Flüchtlingspolitik, Peter Altmaier. Ausgerechnet de Maizière, dessen Name schon in seiner Zeit als Verteidigungsminister zum Synonym für Pannen und Missmanagement wurde. Ka


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z