Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu EKD/Bedford-Strohm
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Bedford-Strohm als obersten Repräsentanten bestätigte, war eine
Formsache. In seinem Wahltriumph drückt sich nun der Wunsch nach
Kontinuität an der Spitze aus und Dankbarkeit dafür, dass der
Münchner einsprang, als sein Vorgänger letztes Jahr zurücktrat. Zu
dem weltgewandten, rhetorisch begabten, medienaffinen Bayern gab es
keine echte Alternative. Das macht es für ihn freilich nicht
leichter, die EKD bis 2021 zu führen. Momentan herrscht dort zwar
noch ein gewisses Hochgefühl wegen der Vorfreude auf des
Reformationsjubiläum und sprudelnder Kirchensteuern. Doch wie man
Glaubensschwund und Mitgliederverlust stoppen kann, weiß auch der
Hoffnungsträger Bedford-Strohm nicht.
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Datum: 11.11.2015 - 18:49 Uhr
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