NABU: Zwischenbilanz der Klimakonferenz - Niederlage für den Naturschutz: Schutz der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme nicht rechtsverbindlich
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die 21. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC
COP 21) statt.
Zur Halbzeit der Verhandlungen zieht NABU-Präsident Olaf Tschimpke
eine Zwischenbilanz: "Der Impuls, der von der Anwesenheit der rund
150 Staatschefs ausging, hat offensichtlich nicht gereicht, um
substanzielle Fortschritte bei den Verhandlungen zu erreichen. Der
Vertragstext, der ab Montag den Ministern vorgelegt wird, hat keine
Einigung in den wesentlichen Fragen erzielt. Darin findet sich weder
die notwendige Überprüfung der Klimaschutzbeiträge und -ziele aller
Staaten im Fünf-Jahres-Rhythmus, noch sind Finanzierungsfragen oder
die Anerkennung von Verlusten und Schäden sicher. Damit liegt den
Ministern in den Verhandlungen der kommenden Woche noch eine schwere
Last auf den Schultern. Immerhin ist der Text in der ersten Woche
deutlich kürzer geworden: der 55-seitige Vertragsentwurf zu Beginn
der Verhandlungen ist auf nun 38 Seiten geschrumpft. Dabei ist aber
auch ein Aspekt aus dem rechtsverbindlichen Vertragsteil
herausgeflogen: der Schutz der biologischen Vielfalt und Ökosystemen
- aus Naturschutzsicht ist das eine herbe Niederlage."
Der NABU nimmt als Beobachter an der COP 21 teil und wird in den
kommenden zwei Wochen aus Paris berichten und Twittern @NABU_Klima.
Ausführliches Hintergrundpapier sowie Berichte zu
NABU-Klimaschutzprojekten, Tipps zum Klimaschutz und
Klimakonferenz-Glossar unter www.NABU.de/COP21
NABU-Präsident Olaf Tschimpke nimmt ab dem 7.Dezember am
Ministersegment der UN-Klimaverhandlungen in Paris teil und steht für
Fragen und Interviews zur Verfügung. Kontakt über die
NABU-Pressestelle, Tel. 030-284984-1510, -1952, -1958.
Pressekontakt:
Sebastian Scholz, NABU-Klimaschutzexperte, vor Ort in Paris
erreichbar vom 30.11. bis zum 12.12.2015 unter +49 (0) 172-4179727,
E-Mail: Sebastian.Scholz@NABU.de, Twitter:
https://www.twitter.com/NABU_Klima
Kathrin Klinkusch, NABU-Pressesprecherin, vor Ort in Paris erreichbar
vom 07.12. bis 12.12.2015 unter + 49 173-9306515,
E-Mail: Kathrin.Klinkusch@NABU.de
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Datum: 05.12.2015 - 14:51 Uhr
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