WAZ: Die Region der Kirchenmäuse
- Kommentar von Matthias Korfmann zu Kommunalfinanzen
ID: 1298612
Ruhrgebietsstädten oft gemacht wird, und er ist nicht unberechtigt.
Zwischen Unna und Duisburg ist schon viel Kohle verpulvert worden.
Für Leuchttürme aller Art, für riskante Geschäfte, für ein kaum mehr
aufzudröselndes Geflecht aus kommunalen Gesellschaften. Zur Wahrheit
gehört aber auch: Sie sparen heute mehr, als man denkt. Der
ausgeglichene Haushalt rückt näher. Der extreme Kostendruck macht's
möglich.
Den angehäuften Schuldenberg indes, diese fast 25 Milliarden Euro,
werden die betroffenen Städte kaum aus eigener Kraft abtragen können.
"Wir bräuchten dafür Jahrhunderte", hat neulich der Oberhausener
Oberbürgermeister Daniel Schranz gesagt. Und das war kein Witz. Wer
immer mehr Schulden machen muss, um Schulden zu bezahlen, dem vergeht
der Humor. Bund und Land werden wohl irgendwann korrigierend
eingreifen müssen, damit die Lebensverhältnisse im Ruhrgebiet nicht
komplett abgleiten.
Das Revier ist abgehängt, mancherorts vergammelt es. Der
Nahverkehr ist eine Katastrophe, die Grund- und Gewerbesteuern auf
Rekordhöhe. Und das in eigentlich guten Zeiten. Im Münsterland, am
Rhein, in Bayern, in Sachsen gibt es sie: blühende Landschaften.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.12.2015 - 19:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1298612
Anzahl Zeichen: 1535
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 243 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Die Region der Kirchenmäuse
- Kommentar von Matthias Korfmann zu Kommunalfinanzen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Mittelbayerische Zeitung: Maaßen: Salafisten versuchen, unter Flüchtlingen neue Anhänger zu rekrutieren ...
Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hat vor den Versuchen von Salafisten gewarnt, unter Flüchtlingen in Deutschland "neue Anhänger zu missionieren und zu rekrutieren". Dem Verfassungsschutz seien "über 150 solcher Versuche von Islamisten bekannt geworden", die i
Scheidende SPD-Generalsekretärin Fahimi: Flüchtlings-Obergrenzen wird es mit der SPD nicht geben ...
Die scheidende SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi hat nochmals Obergrenzen beim Flüchtlingszuzug für ihre Partei entschieden abgelehnt. "Obergrenzen würden bedeuten, dass wir hinter dem Letzten die Türe zumachen. Das ist unrealistisch, widerspricht dem Asylrecht und so etwas wird es m
Scheidende SPD-Generalsekretärin Fahimi: Flüchtlings-Obergrenzen wird es mit der SPD nicht geben ...
Die scheidende SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi hat nochmals Obergrenzen beim Flüchtlingszuzug für ihre Partei entschieden abgelehnt. "Obergrenzen würden bedeuten, dass wir hinter dem Letzten die Türe zumachen. Das ist unrealistisch, widerspricht dem Asylrecht und so etwas wird es m
Berlins Finanzsenator Kollatz-Ahnen glaubt an Fortbestand der Koalition ...
Trotz der neuen Unstimmigkeiten nach dem Rücktritt von LaGeSo-Präsident Allert sieht Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen den Fortbestand der Koaltion nicht in Gefahr. Der SPD-Politiker sagte am Donnerstag im rbb-Inforadio, die Zusammenarbeit sei "auf diese Wahlperiode ausgeleg




