Mitteldeutsche Zeitung: Osterfest
Thüringens Regierungschef Ramelow hält spirituelle Angebote auch politisch für wichtig
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hält spirituelle Angebote auch politisch für wichtig. "Dort, wo es
spirituelle Angebote gibt, werden Menschen neugierig", sagte er der
in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstag-Ausgabe)
mit Blick auf Ostern. "Und in Familien, in denen Menschen ans Ende
des Lebens kommen, wird die Frage wieder wichtig: Was ist denn da
noch außer uns?" Beispielhaft für die Bedeutung des Religiösen sei
das Massaker am Erfurter Gutenberg-Gymnasium gewesen. "Ohne die
offenen Kirchen hätte es eine Heilung der zutiefst verletzten Seelen
in dieser Stadt nicht gegeben. Wir brauchen Spiritualität. Sie kann
nur nicht verordnet werden. Sie ist kein Staatsauftrag." Ramelow
fügte hinzu, er sehe, dass sich Gemeinschaften neu aufbauten. "Und
das hat einen Grund. Denn - jetzt werde ich mal marxistisch - die
kapitalistische Verwertungslogik basiert ja auf Vereinzelung. Und
diese Vereinzelung lässt keine Räume mehr, um Druck und Schmerz
auszuhalten. Wir brauchen also eine Gemeinschaft, die sich spürt und
wahrnimmt. Spiritualität wäre wichtig, um wieder mehr Gemeinschaft
herzustellen." Mit Ostern sei für ihn "die Hoffnung verbunden, dass
man am Ende von etwas immer auch den Anfang wieder erkennen kann",
betonte der Ministerpräsident. "Gerade unser Land sollte Hoffnung
haben und Hoffnung verbreiten." Das gelte nicht zuletzt in der
Flüchtlingskrise.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 25.03.2016 - 13:59 Uhr
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